Sogar die Freiheitsstatue muss weichen
Im Heide-Park werden vier neue Themenlandschaft für die Saison 2012 geplant
Draußen marschierten die Musikkapellen vorbei, zahllose Besucher des Heide-Parks stürzten sich im Dunkel der Halloween-Nacht mit der Krake in die Tiefe oder ließen sich durch die Mitglieder der BOO-Crew im Sanatorium Bergfrieden, am Fluss der Vampire oder im Verfluchten Wald bis aufs Blut erschrecken. Unter der Krake berichteten Heide-Park-Geschäftsführer Hannes W. Mairinger und Entertainment-Manager Ingo Reichstein von gruseligen Vorhaben. Deutschlands erster „Dive Coaster“ soll durch ein Horrorkabinett im Schiffswrack ergänzt werden.
Soltau. „Der Park ist auf Rekordkurs“, erklärte Mairinger am Sonnabendabend in festlicher Käpt’n-Montur den Teilnehmern der „Schocktober-Pressereise im Heide-Park-Resort“. Bis zur neuen Saison sollen vier Themenlandschaften mit neuen Portalen entstehen. Dazu gehören die bereits eingeweihte Bucht der Totenkopfpiraten, das Land der Vergessenen, Transsilvanien und Wild Wild West. Heute verlange der Besucher nach einem Gesamterlebnis, betonte Mairinger. Deshalb werde der Park ihn in eigene Welten einladen, in denen er als Pirat, Eroberer, Vampir oder Cowboy Abenteuer erleben könne.
„Dazu sind Veränderungen notwendig“, gab der Geschäftsführer bekannt. Wenig genutzte Einrichtungen wie das Heidedorf und kleinere Fahrgeschäfte müssten dafür weichen. Auch Miss Liberty sei betroffen. Statt am See werde die Nachbildung der Freiheitsstatue im neuen Jahr inmitten des Colossos schräg aus der Erde ragen.
Das größte und aufwendigste Projekt des Winters bis zur neuen Saison ist jedoch die Ergänzung der Krake. Unter der Überschrift „Die Krake lebt“ soll dort ein Schiffswrack, so groß wie ein fünfstöckiges Gebäude entstehen. „Ein Darkride durch das fürchterliche Krakenmaul“, ein „Gruselkabinett, das alle fünf Sinne anspricht“ und „Horror pur“, soll dort entstehen.
Ausführlicher Bericht in der WZ.
So wie auf dieser Fotomontage soll ab nächste Saison Miss Liberty aus dem Colossos herausragen.
Artikel vom 24.10.2011




















