„Massentierhaltung: Was ist das eigentlich?“
Mitgliederversammlung beim Land- und Forstwirtschaftlichen Verein: Klare Worte, unbesetzte Posten und eine Fusion
Nachhaltigkeit – das ist nach Ansicht des Geschäftsführers der Landberatung im Heidekreis, Hinrich Prigge, das Stichwort für die Zukunft der Landwirtschaft. Ziel müsse das wirtschaftliche Überleben sein, ebenso eine ökologisch gute Bewirtschaftung und „soziale Nachhaltigkeit“. Es sei unerlässlich, die Akzeptanz für den Berufsstand in der Bevölkerung zu verbessern – durch Transparenz, Diskussion und vorbildliches Verhalten. Dass gerade die soziale Nachhaltigkeit ein schwer zu erreichendes Ziel ist, zeigte sich am vergangenen Mittwoch bei der Mitgliederversammlung des Land- und Forstwirtschaftlichen Vereins Fallingbostel-Walsrode, die als Gemeinschaftsveranstaltung mit den Landvolk-Bezirksverbänden Kirchboitzen, Walsrode und Bad Fallingbostel ausgerichtet wurde.
[Kirchboitzen.] Insbesondere die Besetzung von Vorstandsposten erwies sich als für den Moment unmöglich. So kündigte der erste Vorsitzende des Land- und Forstwirtschaftlichen Vereins, Dieter Fricke, aufgrund der Verpflichtungen in Familie, Firma und Feuerwehr an, nicht zur Wiederwahl zu stehen. „Trotz zahlreicher Telefonate“ habe sich kein Nachfolger gefunden – daran änderte sich auch bei der Versammlung im Gasthaus „Zum Domkreuger“ in Kirchboitzen nichts. Sorgen um die Handlungsfähigkeit muss sich der Verein aber nicht machen, denn die übrigen Vorstandsposten sind besetzt (ausführlicher Artikel in der WZ-Printausgabe vom 3. Februar).
Artikel vom 03.02.2012



















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