Freudenthal Team-Dritte bei Deutscher Meisterschaft
Schießen: Bronze mit dem Luftgewehr / Schmidt Zehnter
Mit einer Bronzemedallie in der Damen-Altersklasse mit der Luftgewehrmannschaft des KKSV Nordstemmen kehrt Kerstin Freudenthal von den Deutschen Meisterschaften der Sportschützen zurück. Kälte verhinderte für Freudenthal und das Team ein besseres Ergebnis mit KK-Sportgewehr. Michaela Meyer vom SSV Hamwiede zeigte mit 536 Ringen mit dem Sportgewehr in der Juniorenklasse B eine gute Leistung. Der für den SV Stedorf (Kreis Verden) startende Walsroder Werner Schmidt wurde Zehnter in der Disziplin KK 100 Meter in seiner Altersklasse.
Walsrode. Um drei Ringe verfehlte Kerstin Freudenthal mit dem KKSV Nordstemmen den Titel, den sie im vergangenen Jahr mit dem SV Borg-Cordingen gewonnen hatte. Freudenthal kam mit 374 Ringen auf Platz 49. Mit ihren beiden Teammitgliedern Doris Schrooten (378) und Angela Rinke (377) fehlten der Mannschaft mit 1129 Ringen nur drei Ringe zum Siegerteam vom SV Thalfingen und SV Buch, die jeweils 1132 Ringe erzielten. Trotzdem freute sich Freudenthal riesig über den dritten Platz und die Bronzemedaille.
Mit dem Sportgewehr (KK 3 x 20) in den Damen-Altersklasse verlief der Wettkampf für Kerstin Freudenthal, Christiane Podtratz und Christina Gries nicht so zufriedenstellend. Am Morgen des Wettkampftages zeigte das Thermometer nur sieben Grad an. Die drei Damen froren wie alle anderen auch. Mit Hilfsmitteln wie Taschenwärmer versuchte man den Wettkampf halbwegs erträglich zu gestalten. Am Ende kamen bei Freudenthal 536 Ringe und Platz 49 heraus. Christiane Podratz schoss einen Ring mehr und belegte mit 537 Ringen Platz 46. Christina Grieß kam auf 534 Ringe und Platz 50. Mit dieser kompakten Mannschaftsleistung erreichte der SV Borg-Cordingen in der Damenaltersklasse mit 1607 Ringen den elften Rang.
Nach langer Zeit hatte sich mit Michaela Meyer vom SS V Hamwiede wieder einmal eine Gewehrschützin aus dem Nachwuchsbereich für die DM qualifiziert. Durchwachsen verlief der Start im Liegenden Anschlag mit 95 und 93 Ringen. Stark hatte sie im stehenden Anschlag mit 91 Ringen begonnen, konnte diese Leistung aber nicht halten und kam in der zweiten Serie auf 82 Ringe. Zeitprobleme zum Ende verhinderten im abschließenden Kniendanschlag mit 89 und 86 Ringen ein höheres Ergebnis. Alles in allem zeigte sie sich bei ihrer ersten Teilnahme sehr zufrieden.
Artikel vom 08.09.2010



















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