TSC Walsrode: Mit „Let's dance“ schwungvoll aufs Siegerpodest
WZ-Sportler des Jahres: Ten Voorde, Warnecke und Mühle auf Folgeplätzen
Die Latein-Formation des TSC Walsrode tanzte sich im vergangenen Jahr in die Herzen der hiesigen Sport-Anhänger. Die Tänzerinnen und Tänzer wurden von den Lesern der Walsroder Zeitung zum WZ-Sportler des Jahres 2011 gewählt und im Rahmen der 22. Sport-Gala am vergangenen Wochenende in Krelingen geehrt. Dahinter positionierten sich drei Nachwuchs-Sportler in ihren Einzeldisziplinen: Kunstturnerin Virgenie ten Voorde und die Leichtathleten David Mühle (Gutshof Hudemühlen) und Berit Warnecke vom TV Jahn Walsrode.
Walsrod. Für den im Jahre 2004 gegründeten TSC Walsrode war es der erste Erfolg dieser Art – und konnte dennoch von den stolzen Preisträgern nicht ausgiebig gefeiert werden. Schon am Morgen nach der Gala stand um 10 Uhr eine planmäßige Trainingseinheit auf dem Programm – so wie an jedem Wochenende innerhalb der Turniersaison, wenn kein Wettbewerb ansteht. Schließlich hat die Formation mit ihrem prominenten Trainer Oliver
Tienken noch viel vor. „Unser großer Traum ist die zweite Bundesliga“, blickte Pressesprecher Sören Hogrefe am Rande der Sport-Gala ehrgeizig nach vorne:
Eine verdiente Ruhepause gönnte sich Virgenie ten Voorde am Sport-Gala-Wochenende mit ihrer Familie und tauschte den Platz auf dem Treppchen mit winterlichem Erholungsurlaub. Platz zwei des WZ-Wähler-Votums erreichte die Walsroder Kunstturnerin unter anderem mit dem Aufstieg und dem anschließenden Klassenerhalt ihres Vereins TS Großburgwedel in die 1. Bundesliga.
Berit Warnecke sorgte gleich zu Beginn des vergangenen Jahres für einen sportlichen Paukenschlag und glänzte mit persönlicher Bestleistung im Speerwurf und dem erstmaligen Titelgewinn bei den Landesmeisterschaften. „Das war das schönste Erlebnis des Jahres“, strahlte die Bronze-Gewinnerin der WZ-Sportlerwahl .
In Abwesenheit wurde auch David Mühle aus der Förderschule für geistige Entwicklung im Gutshof Hudemühlen geehrt. Der Leichtathlet mit intellektueller Einschränkung stellte im vergangenen Jahr einen neuen deutschen Rekord über 200 Meter im Behindertensport auf. Im Bundesleistungszentrum Kienbaum bereitete sich Mühle mit seiner Trainerin Christine Gerhardt am vergangenen Wochenende auf den Start bei der INAS-Hallen-Weltmeisterschaft in Manchester vom 14. bis 18. März vor (INAS ist der Dachverband der Sportler mit intellektueller Einschränkung). Der 21-Jährige, der seine Stärken eigentlich im Sprint hat als Sechster der Europameisterschaft und DM-Vize über 100 Meter und 200 Meter, konzentriert sich aber vorrangig auf den Weitsprung, wo er noch immer auf die Qualifikation für die Paralympics in London in diesem Sommer hofft.
Ausführlicher Bericht zu den WZ-Sportlern des Jahres heute in WZ-Printausgabe.
Artikel vom 04.02.2012




















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