Junge Riesen: Mit dem Pröhl-Gen gen Bundesliga
Handball: Dorfmarker Denkmäler und die zweite Generation
Als Dorfmarks Handballer Anfang der 90er-Jahre getrieben von Matthias und Hans-Jürgen Pröhls Power ihre größten Triumphe bis hin zum Oberliga- und Niedersachsenmeister-Titel feierten, lag die zweite Generation noch in den Windeln oder war noch gar nicht auf der Welt. Inzwischen sind Sebastian (20) und Florian Pröhl (18) ihrem Vater und Onkel zumindest körperlich mit ihren 1,93m und 1,95m-Hünen-Maß über den Kopf gewachsen
Dorfmark/Bad Fallingbostel. Aber auch sportlich zeichnet sich mit dem „Kleinsten“ aus dem Hause Pröhl ein neuer sportlicher Riese ab: Nach zwei Jahren im Handball-Internat des SC Magdeburg schickt sich Florian Pröhl nun mit der bärenstarken A-Jugend seines Heimatvereins HSG Heidmark an, sogar die Bundesliga zu erobern.
. Wenn es um Handball geht, verlieren selbst Feiertage ihre Heiligkeit im Hause Pröhl: Auch am gestrigen Karfreitag und am Ostermontg war und ist knallhartes Training angesagt für Florian und seine A-Jugend-Kampfgefährten, um den Traum von der Bundesliga in der am 5./6. Mai startenden Aufstiegsrunde wahr zu machen. Klappt es, könnte die HSG Heidmark nächste Saison in der Bundesliga auf die komplette nationale Elite treffen: THW Kiel, SG Flensburg, HSV Hamburg, Füchse Berlin und weitere Nachwuchs-Edelschmieden der ganz Großen im deutschen Handball. „Das wäre ein absolutes Abenteuer, wenn wir das packen und davon bin ich überzeugt“, zeigt sich Florian Pröhl äußerst selbstbewusst.
Kein Wunder, bei fünfmal die Woche Training, zweimal mit der I. Herren und dreimal mit der A-Jugend, die der Schüler am Walsroder Fachgymnasium neben dem Unterricht wuppen muss.
Ganz klar, dass beim Pröhl-Clan Handball immer auch als Thema ganz heiß auf den Esstisch kommt. Zumal Hans-Jürgen (heute 52) und Matthias Pröhl (48) als ganz starkes Brüder-Paar die Glanzzeit des Dorfmarker Handballs geprägt haben. Ausführliche Reportage heute in WZ-Printausgabe.
Artikel vom 07.04.2012





















