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Aus nach Rückschlag: BVB im Champions-League-Finale ohne Götze
Dortmund (dpa) - Borussia Dortmund muss im Finale der Champions League am Samstag gegen den FC Bayern München auf Mario Götze verzichten. Alle Hoffnungen auf eine rechtzeitige Genesung des Jungnationalspielers, der sich vor drei Wochen einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte, waren vergebens. Wie eine medizinische Untersuchung ergab, ist die alte Verletzung von Götze bei seiner Rückkehr in das Mannschaftstraining gestern wieder aufgebrochen.Eil +++ Dortmund im Champions-League-Finale ohne Götze
Dortmund (dpa) - Fußball-Nationalspieler Mario Götze von Borussia Dortmund fällt für das Finale der Champions League am Samstag gegen den FC Bayern München aus. Götze wird wegen seines Muskelfaserrisses in London fehlen, teilte der BVB mit.Syrische Rebellen kämpfen um Al-Kusair - Hisbollah im Visier
Istanbul (dpa) - In einem Akt der Verzweiflung hat die syrische Opposition die Revolutionsbrigaden des Landes aufgerufen, Kämpfer und Munition in die belagerte Kleinstadt Al-Kusair zu schicken. Zwei Einheiten aus der Provinz Aleppo hätten sich in Marsch gesetzt, hieß es vom Medienzentrum der Revolutionäre. Im Westen wächst die Kritik an der pro-iranischen libanesischen Hisbollah-Bewegung, die in Al-Kusair aufseiten der Truppen von Präsident Baschar al-Assad kämpft. Die deutsche Regierung sprach sich dafür aus, dass mindestens ihr militärischer Arm auf die EU-Terrorliste gesetzt wird.Europa geht gegen Steuerflucht vor - Abschied vom Bankgeheimnis
Brüssel (dpa) - Im Kampf gegen Steuerflucht nehmen die EU-Staaten jetzt auch internationale Konzerne ins Visier. Die EU will Unternehmen daran hindern, aggressiv Steuerschlupflöcher auszunutzen und so Milliardengewinne zu verlagern. Entsprechende Regeln sollen bis Jahresende auf den Weg gebracht werden, heißt es im Entwurf der Abschlusserklärung des EU-Gipfels. Auch bei den Bürgern will Europa für mehr Gerechtigkeit sorgen. Das Bankgeheimnis für Ausländer soll bis zum Jahresende fallen. Im Zeichen der Wirtschaftskrise will die EU zudem die Energiepreise bezahlbar halten.Seitencrashtest für mehr Sicherheit: Neue Regelung für Kindersitze
Frankfurt/Main (dpa) - Die meisten Kindersitze für Autos sind nach einem Test von ADAC und Stiftung Warentest einwandfrei, demnächst sollen sie noch sicherer werden. Voraussichtlich zum 9. Juli treten neue Regelungen in Kraft, wonach die Sitze unter anderem einem Seitenaufpralltest unterzogen werden müssen, wie der ADAC in Frankfurt mitteilte. Bisher werden die Sitze lediglich auf einen Frontalcrash getestet.Kabinett billigt internationales Waffenhandelsabkommen
Berlin (dpa) - Das weltweite Abkommen zum Waffenhandel hat die erste Hürde in Deutschland genommen. Das Bundeskabinett billigte formal die Vereinbarung, die noch vor der Wahl im September von Bundestag und Bundesrat verabschiedet werden soll. Mit dem Vertrag werden erstmals international verbindliche Regeln für den Export von Rüstungsgütern festgelegt. Damit das Abkommen in Kraft treten kann, muss es von mindestens 50 UN-Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Die Unterzeichnung ist vom 3. Juni an im UN-Hauptquartier in New York möglich.Hausdurchsuchungen bei mutmaßlichen Linksextremisten
Karlsruhe (dpa) - Die Bundesanwaltschaft ist gegen neun Verdächtige vorgegangen, die eine linksextremistische Vereinigung aufgebaut haben sollen. Unter dem Namen «Revolutionäre Aktionszellen» haben sie laut den Ermittlungen seit 2009 mehrere Brand- und Sprengstoffanschläge in Berlin verübt. Am Morgen durchsuchte das Bundeskriminalamt 21 Wohnungen und andere Räume der Beschuldigten. Rund 300 Polizisten waren in Berlin, Magdeburg und Stuttgart im Einsatz, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Bei den Anschlägen war niemand verletzt worden.Regierung bringt Verbot Dutzender Designer-Drogen auf den Weg
Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett hat das Verbot Dutzender neuer Designerdrogen auf den Weg gebracht. Mit dem Beschluss einer Verordnung sollen 26 neue psychoaktive Substanzen dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt werden. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium in Berlin mit. Es handelt sich vor allem um synthetische Cannabinoide sowie um weitere künstlich hergestellte Drogen. Der Bundesrat muss noch zustimmen.Bundesrechnungshof kriegt volle Einsicht in «Euro Hawk»-Unterlagen
Berlin (dpa) - Das Verteidigungsministerium hat dem Bundesrechnungshof volle Einsicht in die Unterlagen zum gestoppten Drohnen-Projekt «Euro Hawk» zugesagt. Es sei vorgesehen, der Behörde die Papiere - geheim eingestuft - komplett zur Verfügung zu stellen, sagte der Sprecher. Verteidigungsminister Thomas de Maizière hatte das «Euro-Hawk»-Projekt, das schon mehr als eine halbe Milliarde Euro gekostet hat, wegen Problemen bei der Zulassung für den europäischen Luftraum gestoppt. Scharfe Kritik hatte es unter anderem an der Informationspolitik gegenüber dem Rechnungshof gegeben.Kreise: HSV-Aufsichtsrat trennt sich von Sportdirektor Arnesen
Hamburg (dpa) - Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat sich nach zwei Jahren von Sportdirektor Frank Arnesen getrennt. Der Aufsichtsrat fasste nach dpa-Informationen am Abend in einer sechsstündigen Sitzung diesen Entschluss. Eine formale Trennung von dem Dänen, der wegen seiner Transferpolitik und der ungenügenden Nachwuchsarbeit in der Kritik steht, soll es in den nächsten Tagen geben. Der 56-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2014, eine Trennung könnte bis zu zwei Millionen Euro kosten.«Costa»-Kapitän Schettino steht ab Juli vor Gericht
Grosseto (dpa) - Der Unglückskapitän der «Costa Concordia», Francesco Schettino, muss sich vor Gericht verantworten. Der Prozess gegen ihn soll am 9. Juli beginnen. Das hat der zuständige Richter entschieden. Er wies gleichzeitig alle Anträge der Verteidiger Schettinos zurück, die eine neue Runde der Beweisaufnahme um den spektakulären nächtlichen Unfall vor der Insel Giglio wollten. Dem Kapitän wird fahrlässige Tötung und Körperverletzung sowie Havarie und das Verlassen des Kreuzfahrtschiffes noch während der Evakuierung vorgeworfen. 32 Menschen starben bei dem Unglück im Januar 2012.30 Millionen Euro an Opfer der Heimerziehung ausbezahlt
Berlin (dpa) - Der Hilfsfonds für Opfer der Heimerziehung hat bis Ende März rund 30 Millionen Euro ausbezahlt - 25 Millionen für ehemalige Heimkinder im Westen und 5 Millionen für Betroffene aus Ostdeutschland. Dies geht aus dem Zwischenbericht hervor, der dem Bundeskabinett vorlag. Der Hilfsfonds wird mit Geldern des Staates, der Kirchen und anderer Organisationen gespeist. Zehntausende Kinder und Jugendliche wuchsen in der Nachkriegszeit in Erziehungsheimen auf. Dort mussten sie häufig schwer arbeiten. Oft wurden sie geschlagen, drangsaliert und zum Teil auch sexuell misshandelt.Kindersitze sollen noch sicherer werden
Frankfurt/Main (dpa) - Kindersitze in Autos sollen in Zukunft noch sicherer werden. Voraussichtlich zum 9. Juli treten neue Regelungen in Kraft, wonach die Sitze unter anderem einem Seitenaufpralltest unterzogen werden müssen, wie der ADAC mitteilte. Bisher werden die Sitze lediglich auf einen Frontalcrash getestet. Nach der neuen europaweit geltenden Regelung müssen Kinder bis zum Alter von 15 Monaten zudem entgegen der Fahrtrichtung sitzen.Bushido: Razzia in rund zehn Objekten - Steuerstraftat?
Berlin (dpa) - Wegen des Verdachts einer Steuerstraftat des Rap-Musikers Bushido haben Berliner Ermittler rund zehn Wohn- und Geschäftsräume durchsucht. Bushido sei der Beschuldigte, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner. In Räumlichkeiten in Berlin und dem Umland stellten die Fahnder demnach Beweise sicher. «Neben den Anschriften des Beschuldigten Bushido sind auch Wohn- und Geschäftsräume des Steuerberaters und des Managements durchsucht worden», sagte Steltner. Bushido äußerte sich auf Anfrage nicht.«Potter»-Erstausgabe für mehr als 175 000 Euro
London (dpa) - Die Erstausgabe eines «Harry Potter»-Buches mit Original-Zeichnungen und Kommentaren der Autorin Joanne K. Rowling hat bei einer Auktion umgerechnet mehr als 175 000 Euro eingebracht. Die besondere Version von «Harry Potter und der Stein der Weisen» - des ersten Bandes der siebenteiligen Reihe - war Teil einer Buch-Versteigerung bei Sotheby's in London. Deren Gesamterlös geht an den Schriftstellerclub PEN.Mieterbund geht mit Bundesregierung ins Gericht
München (dpa) - Der Deutsche Mieterbund geht mit der Bundesregierung hart ins Gericht. Die teuren Mieten seien nicht vom Himmel gefallen, sagte DMB-Präsident Franz-Georg Rips. Er warf der Regierung aus Union und FDP «Desinteresse und Passivität» vor. Der Mieterbund warnte beim 65. Mietertag in München vor einer immer größeren Wohnungsnot in deutschen Groß- und Universitätsstädten. Die Mieten stiegen unaufhaltsam - bei Neuvermietungen lägen sie zum Teil bis zu 40 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete.Hohe Stromrechnung? Merkel fehlt Zeit zum Nachrechnen
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel verzichtet auf die Kontrolle ihrer Strom- und Wasserkosten. «Bei Müll-, Wasser- und Stromrechnung bin ich gutgläubig», sagte Merkel dem Magazin «Stern». «Das nachzuprüfen, dafür fehlt mir die Zeit», erklärte die Kanzlerin. Auch Geld aus dem Bankautomaten zähle sie nicht nach: «Das wird schon stimmen.»Schriftstellerin Sarah Kirsch ist tot
München (dpa) - Die Schriftstellerin Sarah Kirsch ist tot. Das teilte die Deutsche Verlags-Anstalt in München mit. Demnach starb die Lyrikerin bereits am 5. Mai im Alter von 78 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit im schleswig-holsteinischen Heide. Für ihr dichterisches Werk wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg-Büchner-Preis, dem Jean-Paul-Preis, dem Peter-Huchel-Preis sowie dem Johann-Heinrich-Voß-Preis.Forsa-Umfrage: Union und SPD legen zu - Grüne auf Jahrestief
Berlin (dpa) - Vier Monate vor der Bundestagswahl können Union und SPD in einer Forsa-Umfrage leicht zulegen. Die Grünen verlieren dagegen wegen ihrer umstrittenen Steuerpläne weiter an Zustimmung.Die Partei erreicht im Wahltrend des Magazins «Stern» und des Fernsehsenders RTL mit 13 Prozent den bislang schlechtesten Wert in diesem Jahr. Damit büßen die Grünen zum zweiten Mal in Folge einen Prozentpunkt ein. CDU/CSU kommen auf 41 Prozent Zustimmung. Die SPD kann einen Punkt auf 24 Prozent gewinnen. Die FDP verharrt bei 4 Prozent. Die Linke verliert einen Prozentpunkt auf 8 Prozent.












