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Festnahme nach Doppelmord von Groitzsch

Nach dem Doppelmord im sächsischen Groitzsch sucht die Polizei nach Spuren.

Groitzsch (dpa) - Nach dem Doppelmord im sächsischen Groitzsch ist ein Tatverdächtiger in Bayern festgenommen worden. Der 40-Jährige habe sich am Donnerstagabend selbst gestellt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Leipzig mit.

Er sei dringend verdächtig, am vergangenen Samstag in Groitzsch zwei 19 und 23 Jahre alte Männer auf einem verwilderten Gelände erschossen zu haben. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Die Ermittlungsbehörden wollten am Nachmittag auf einer Pressekonferenz Details bekanntgeben.

Gegen den 40-Jährigen aus der Oberpfalz hatte ein Haftbefehl vorgelegen. Er habe sich bei der Polizei gemeldet, nachdem er von der Fahndung nach ihm erfahren hatte. Er sei noch in der Nacht nach Leipzig gebracht worden, hieß es.

Medienberichten zufolge soll der Mann, der aus der Region Regensburg stammt, Waffenbesitzer, Sportschütze und Jäger sein. Er sei der Besitzer des Areals, auf dem der Doppelmord geschah. Zeugen sollen den Bayern am Wochenende in Groitzsch gesehen haben.

Die Polizei hatte nach dem Doppelmord die Sonderkommission «Schrott» mit 72 Beamten eingerichtet. Was die beiden Opfer am Samstagabend am Tatort zu schaffen hatten, ist bislang noch unklar. Es wurde gemutmaßt, dass sie dort Schrott gesammelt haben. Der 19- Jährige war tot in einer Lagerhalle gefunden worden. Sein 23 Jahre alter Bekannter wurde tödlich verletzt neben seinem Auto entdeckt.

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