Devisen: Euro rutscht ins Minus - Griechenland-Sorgen belasten
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> ist am Donnerstag nach angesichts wachsender Sorgen um den griechischen Schuldenschnitt ins Minus gerutscht. Zuvor hatte die Gemeinschaftswährung von Anleiheauktionen in Spanien und Frankreich profitieren können. Gegen Mittag kostete der Euro 1,3098 US-Dollar, nachdem er am Morgen bei 1,3161 Dollar in den Handel gestartet war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,3175 (Dienstag: 1,3176) Dollar festgesetzt.
Sorgen, die Verhandlungen zwischen Griechenland, seinen Gläubigern und
seinen Euro-Partnern könnten auf der Zielgerade scheitern, führten zu erhöhter
Nervosität am Devisenmarkt. Vor allem die Rolle der EZB als größter
Einzelgläubiger sorge für Unsicherheit, sagten Händler. Am Vormittag hatte die
Gemeinschaftswährung noch zulegen können und ein Tageshoch bei 1,3196 Dollar
markiert, nachdem Anleiheauktionen problemlos verliefen. Die Euro-Schwergewichte
Frankreich und Spanien zeigten, dass sie sich trotz einer geringeren
Kreditwürdigkeit immer noch problemlos langfristig refinanzieren können.



















Deutsche Bank / Realtime Indikation