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Die Band steht seit 20 Jahren auf der Bühne - und ist am 15. September live in Walsrode zu erleben.

“Best off” Maybebop - mit Kinderkram

Maybebop sind: Jan Bürger - Countertenor, Lukas Teske - Tenor und Beatbox, Oliver Gies - Bariton, Christoph Hiller - Bass. Zusammen sind sie längst eine Institution der der deutschsprachigen A-cappella-Szene.Foto: Maybebop
Maybebop sind: Jan Bürger - Countertenor, Lukas Teske - Tenor und Beatbox, Oliver Gies - Bariton, Christoph Hiller - Bass. Zusammen sind sie längst eine Institution der der deutschsprachigen A-cappella-Szene.Foto: Maybebop
WALSRODE - 04. September 2022 - 06:00 UHR - VON REDAKTION

Am 15. September ist die Band Maybebop in Walsrode zu erleben - mit gleich zwei Shows: In der Stadthalle Walsrode öffnet sich der Vorhang um 16.30 Uhr zu “Kinderkram”, die Kindershow, für alle ab sieben Jahren, und dann gleich noch einmal um 20 Uhr für das Jubiläumsprogramm “Best off” nach zwei Jahrzehnten auf der Bühne. Die Eintrittskarten gibt es bei der Walsroder Zeitung.

Geht es um Kratzer bei neuen Dingen, sind sich wohl alle einig: Weniger sind mehr. Was komisch ist, denn bei alten Dingen sind es doch gerade all die Kratzer und Schrammen, die sie so wertvoll machen. Sie zeugen davon, dass etwas gebraucht und genutzt wurde. Die Band Maybebop jedenfalls ist stolz darauf, dass sie schon etwas hinter sich hat. Dass die vier Sänger nun bereits seit 20 Jahren gemeinsam unterwegs sind, nutzen sie für eine Bestandsaufnahme: Mehr als 20 Alben haben sie produziert und mit ihren eingängigen, grandios getexteten Songs zahllose “Sistemfeler” aufgedeckt.

Von Anfang an lautete ihr erklärtes Ziel: Los! Sie sind neugierig, extrem nah dran am Puls der Zeit und sich für keinen Kinderkram zu schade. Und dass sie zur Weihnacht alljährlich das Programm zu Heiligabend schenken, ist für die Fans des A-cappella-Pop-Quartetts längst eine Institution. Mit mehr als 2000 Konzerten vor über einer Million Besucherinnen und Besuchern mit fettem Sound, kunstvollem Lichtdesign und pfiffiger Videoshow sind sie quasi die Superhelden der deutschsprachigen A-cappella-Szene.

Der Lack ist ab - und das ist das Beste, was Maybebop passieren konnte. Die Jungs sind endlich authentisch, ihre reife Kunst ist monumental und ihre Bühnenshows werden immer knackiger, je älter sie werden. Sie sind das, was besser bleibt. Und gerade wegen ihrer Schrammen sind sie immer noch wie neu.

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