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15. Open-Air-Festival “Blues, Roots & Song” steigt am 9. Juli auf dem Theeshof in Schneverdingen

“Dynamisches Gebräu” abseits vom Mainstream

Machen den Anfang: Die Boogie Beasts aus Belgien. Foto: Véronique Janssen
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Machen den Anfang: Die Boogie Beasts aus Belgien. Foto: Véronique Janssen
SCHNEVERDINGEN - 26. Juni 2022 - 10:00 UHR - VON REDAKTION

Am 9. Juli steht das 15. Open-Air-Festival “Blues, Roots & Song” auf dem Theeshof am Langelohsberg in Schneverdingen auf dem Programm. Beginn ist um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Auf der Bühne stehen die Boogie Beasts, Stoppok plus Worthy und Andreas Kümmert. Die Moderation übernimmt Steve Baker.

Das Blues, Roots & Song Festival mit seinem stilübergreifenden Musikprogramm ist längst zu einem Highlight des kulturellen Sommer-Programms der Heideblütenstadt geworden. Mittlerweile hat es sich weit über die Grenzen Schneverdingens herumgesprochen, dass dort eine hochwertige Veranstaltung abseits vom kulturellen Mainstream stattfindet. Die entspannte Atmosphäre, angenehme Umgebung und vor allem das stets hochwertige Musikprogramm machen das kleine aber feine Festival zu einem Dauerbrenner.

Den Auftakt machen die Boogie Beasts aus Belgien mit ihrem dynamischen Gebräu aus schmutzigen Beats, hypnotisierender Slide Guitar und kreischenden Mundharmonika-Riffs, die direkt in die Tanzbeine des Publikums gehen. Die vier Gentlemen aus Belgien schaffen es mit Leichtigkeit, Grooves und Atmosphäre aus dem Moment heraus zu zaubern und mit ihrer Spielfreude die Zuhörer mitzureißen.

Darauf folgt Stoppok, einer der herausragenden deutschsprachigen Singer-Songwriter, ein kluger Geschichtenerzähler und erstklassiger Gitarrist. Seine Musik vermischt Folk, Rock und Rhythm ’n‘ Blues, seine Texte sind mit feinem Humor über die Widrigkeiten des Alltags gespickt. Stoppok versteht es in seinen Liedern, grundsätzliche Fragen und Probleme unserer Zeit in oft persönlich gefärbten Geschichten zu erzählen. Reggie Worthy ist die helfende Hand und rhythmische Ergänzung. Angefangen schon bei Ike & Tina Turner hat Worthy genug gesehen und erlebt, um sich ganz entspannt dem Wesentlichen hinzugeben.

Zum Schluss kommt Andreas Kümmert auf die Schneverdinger Bühne, der mit seiner unglaublichen Soul-Stimme sämtliche Konkurrenten bei “The Voice of Germany” von der Bühne fegte und die Juroren mit offenen Mündern zurückließ. Souverän gewann er die dritte Staffel der Castingshow und eroberte auch die Herzen von Millionen Fernsehzuschauern im Sturm.

Doch Andreas Kümmert ist ein Individualist, dem die Kommerzialisierung seiner Person und seiner Musik nach dem Sieg bei “The Voice” zuwider war. Nach drei Alben beim Major-Label Universal wurde die Zusammenarbeit beendet, und er gründete sein eigenes Label, nach dem Motto: Zurück zu den Wurzeln.

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