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Klingbeil zu Lärmschutz an A 7 bei Marklendorf

“Enttäuschende Antwort”

MARKLENDORF - 29. Juni 2019 - 14:00 UHR - VON REDAKTION

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sieht keine rechtliche Grundlage dafür, dass der Bund den Lärmschutz entlang der Autobahn 7 im Bereich Marklendorf erweitert. Das teilte der Parlamentarische Staatssekretär bei Bundesminister Andreas Scheuer, Enak Ferlemann, dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil mit. Dieser hatte sich an das Ministerium gewandt, nachdem er vermehrt auf die Situation vor Ort angesprochen worden war. “Die Antwort aus dem Ministerium ist enttäuschend”, so Klingbeil. Er habe sich gewünscht, dass der Minister Wege aufzeige, wie es zu einer Verbesserung des Lärmschutzes in Marklendorf kommen könnte, berichtet Klingbeil, nachdem er das Antwortschreiben des Staatssekretärs erhalten hatte.

Drei Neubaugebiete mit etwa 40 Grundstücken sind vom Autobahnlärm betroffen. Zudem könnte sich die Situation durch den Ausbau der A 7 noch verschlechtern. Erst im März dieses Jahres hatte sich Klingbeil selbst ein Bild vor Ort von der Situation gemacht: Auf Einladung der SPD-Gemeindefraktion Buchholz/Marklendorf kam der Bundestagsabgeordnete mit Fraktionsmitgliedern an der A 7 in Marklendorf zusammen. Dabei sprachen die Politiker auch über eine Erweiterung des bestehenden Lärmschutzwalls um 500 Meter in Richtung Hannover.

Aus seiner Sicht sei eine Verbesserung des Lärmschutzes mit Blick auf die Verkehrsentwicklung allgemein und das zu erwartende höhere Verkehrsaufkommen durch den Ausbau der Autobahn notwendig, so der 41-jährige SPD-Politiker. Er plädiere deshalb zunächst für eine neue Messung, um die Lärmbelastung zu ermitteln. Klingbeil will sich zu den weiteren Schritten erneut eng mit der Fraktion vor Ort abstimmen und die Anwohner hinsichtlich der Lärmschutzmaßnahmen transparent unterrichten.

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