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Doppelkonzert mit Crypsilon und Sterzinger am 19. Februar ab 19 Uhr in der Kirche in Düshorn

Gute Musik und gutes Theater

Doppelkonzert mit zwei unvergleichlichen und einzigartigen Künstlern: Crypsilon (oben) und Sterzinger treten in Düshorn auf.Jannis Krone/Wimberger
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Doppelkonzert mit zwei unvergleichlichen und einzigartigen Künstlern: Crypsilon (oben) und Sterzinger treten in Düshorn auf.Jannis Krone/Wimberger
DüSHORN - 15. Februar 2019 - 13:00 UHR - VON REDAKTION

Ganz besondere Klänge werden am Dienstag, 19. Februar, ab 19 Uhr die Düshorner Kirche erfüllen. Die Kirchengemeinde lädt ein zu einem Konzertabend mit den Künstlern Crypsilon und Sterzinger.

“Crypsilon”: Eine Maske hat viele Gesichter. Mit seiner Musik und seinen Texten schafft es der junge Singer/Songwriter und Produzent aus Norddeutschland hinter die Maske verschiedener Persönlichkeiten zu schlüpfen und das Publikum dadurch zu demaskieren. Die unterschiedlichen Identitäten spiegeln sich auch in Crypsilons Musikstil wider: “Alternative-Indietronica mit akustischem Einschlag”, so beschreibt Crypsilon seinen Genre-Mix. Seine Texte, geprägt von Poesie und Eigenheiten, erzählen nicht nur von “I love you and you love me”, sondern überraschen mit verschiedensten Geschichten. Die Rollen, die Crypsilon dabei einnimmt, sind vielseitig und immer etwas übertrieben und - wie es sich für gutes Theater gehört - emotional, unterhaltsam und etwas verrückt. Seine rauchig-kratzige Stimme, sein Anzug, seine Gitarre, dazu noch der gute Whiskey, das alles klingt nach einem Konzept, das man schon von den großen Musiklabels kennt, doch eines gilt für diesen Musiker: Ob akustisch oder elektronisch, jeder Song, den Crypsilon schreibt, bekommt auch eine “Crypsilon-Note”. Zu hören ist diese in den aktuellen Singles “Perfect DNA” und “For the One”. Sie geben jetzt schon einen Vorgeschmack auf das im Mai erscheinende Album.

Stefan Sterzinger, 1957 geboren, ist ein Wiener Songwriter und Musiker. Auf der Bühne spielt er so gekonnt wie unprätentiös vier Jahrzehnte Live-Erfahrung aus, als Solokünstler mit seinem Akkordeon und der geschliffenen Sprache seiner Lieder und Moderationen bestens ausgestattet. Subversion und brillante Unterhaltung schließen sich bei Sterzinger nicht aus, im Gegenteil. Das leidenschaftliche “Livetier” kann dabei mit erstklassigem Material geradezu wuchern. Beginnend mit dem Solo “Sterzinger” (2008), bis hin zu den mit Band eingespielten, von der Kritik regelmäßig hoch gelobten Alben “Rock’n‘Roll” (2011), “Ashanti Blue” (2015) und aktuell “Keuschheit und Demut in Zeiten der Cholera” (Galileo), hat er sich einen vielfältigen Songkatalog geschaffen, dessen Auslegung im Konzert stets zu spannenden, atmosphärisch dichten Abenden führt. Nicht zuletzt die Interaktion mit dem Publikum lässt die Lieder in ihren puristischen, essentiellen Versionen mit Stimme und Akkordeon umso tiefer gehen und berühren, intellektuell fordern und sinnlich stimulieren.

In der boomenden Musikstadt Wien ist Stefan Sterzinger längst eine höchst lebendige Institution, gerne enthusiastisch mit einer singulären Größe wie Tom Waits verglichen, um die Einmaligkeit seines künstlerischen Tuns und dessen sich stets erneuernde Relevanz zu unterstreichen. Ihre womöglich nachhaltigste Wirkung entwickelt Stefan Sterzingers Musik allerdings dann, wenn sie sich außerhalb von Wien manifestiert.

Der Eintritt zu diesem Doppelkonzert in der Düshorner Kirche ist frei, Spenden sind willkommen.

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