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In den Internationalen Frauentag “reinfeiern” mit einer bunten Mischung aus Musik, kulinarischen Genüssen und Austausch

10. Frauenfest: “Best of” am 7. März

Das Frauenfest-Organisationsteam: Heike Jastremski, Priska Wethkamp, Regina Friede, Cristine Idrizaj, Wiebke Kultscher, Lena Heß, Gina Maier und Nadja Bernhardi (von links). Auf dem Bild fehlen Verena Baden und Katrin Stelzer. Foto: Eickholt
Das Frauenfest-Organisationsteam: Heike Jastremski, Priska Wethkamp, Regina Friede, Cristine Idrizaj, Wiebke Kultscher, Lena Heß, Gina Maier und Nadja Bernhardi (von links). Auf dem Bild fehlen Verena Baden und Katrin Stelzer. Foto: Eickholt
WALSRODE - 27. Januar 2020 - 14:00 UHR - VON MANFRED EICKHOLT

So bunt gemischt wie das Programm soll möglichst auch die Zusammensetzung der Partygäste sein: Für das 10. kreisweite Frauenfest am Sonnabend, 7. März, ab 18.30 Uhr in Walsrode hat sich das Organisationsteam mächtig ins Zeug gelegt. Die Liste im ver.di Bildungs- und Tagungszentrum (BTZ) reicht an diesem Abend vom Begrüßungscocktail über Livemusik und einem Internationalen Buffet bis hin zu Stichworten wie Fotobox, Kurzvortrag, Tanz, Ausstellung und “Überraschungsevent”. Karten gibt es für 20 Euro nur im Vorverkauf ab dem heutigen Montag, 27. Januar, in allen Bürgerbüros im Heidekreis, in Walsrode in der Tourist-Info und in Bad Fallingbostel in der Stadtbücherei.

Unter der Überschrift “Net(t)works! Best of 10 Jahre Frauenfest” sind alle Frauen aus dem Heidekreis unter anderem dazu eingeladen, zu “netzwerken”. Unternehmensberaterin Anke Tielker aus Sieverdingen wird in einem etwa zehnminütigen Impulsvortrag zum Thema “Lass doch die Butter auf dem Brot! Freundlich-fleißig - und doch (noch) erfolglos?” dazu anregen, auch über die Themen Broterwerb und Karriere ins Gespräch zu kommen. “Frauen gründen anders”, weiß die Walsroder Gleichstellungsbeauftragte Priska Wethkamp. Und da bietet es sich an, in Gesprächen mit Expertinnen auch mehr zu erfahren über berufliche Selbstständigkeit und Unternehmensgründung.

Bis zu 200 Frauen können am 7. März vor allem aber kräftig feiern. Die regionale Band “Die Uschis” verspricht live eine rhythmisch-melodiöse Mixtur aus Rock und Pop mit Schwerpunkt “gecoverte Hits aus den 70er und 80er Jahren”, ergänzt durch aktuelle Ohrwürmer. Fünf Musikerinnen im Alter zwischen 22 und (fast) 60 Jahren bieten musikalisch für jeden etwas an. Acht Unternehmerinnen und Künstlerinnen stellen auf der “Austellerinnenmeile” Informationen und Anregungen für die Sinne bereit. Gegen 22.30 Uhr wird ein “Überraschungsevent” erwartet, über das sich die Organisatorinnen hartnäckig in Schweigen hüllen. Danach geht es weiter mit Tanz zur Musik vom “DJane Duo RosaReloaded”. Spaß verspricht die Fotobox, in der sich Partygäste - mit Accessoires ausgestattet - ablichten lassen können.

Das Frauenfest ist angekoppelt an den Internationalen Frauentag am 8. März, dessen Wurzeln gut 100 Jahre zurückliegen. Weltweit treten Frauen an diesem Tag für ihre Rechte und für Frieden ein.

Feiern ganz ohne Männer - das habe mehrere Vorteile, so Gina Maier vom BTZ: “Das ist auch eine Art Schutzraum, da kann zum Beispiel jede Frau tanzen, wie sie will.” Interessant sei das Angebot zudem für Frauen ohne Partner, die sich ohne Begleitung auf Tanzveranstaltungen nicht wohlfühlen. Und: “Frauen mit Migrationshintergrund können sich auf dem Fest frei bewegen”, fügt Priska Wethkamp hinzu. “Für so ein Angebot ist auch die Akzeptanz der Männer größer.”

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