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Schützenverein Jarlingen-Ahrsen feiert mit zahlreichen Gästen runden Vereinsgeburtstag

100 Jahre - aber kein bisschen alt

Runder Geburtstag - lebendige Zahl: Alle Vereinsmitglieder formierten sich zu einer “lebendigen” 100.red
Runder Geburtstag - lebendige Zahl: Alle Vereinsmitglieder formierten sich zu einer “lebendigen” 100.red
JARLINGEN - 08. Juli 2019 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

“Schützenverein und Schützenfest gehören zum gesellschaftlichen Leben im Dorf dazu”, freute sich Jürgen Hollmann, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Bomlitz, beim Blick auf die trotz des unbeständigen Wetters zahlreich erschienenen Gäste aus den umliegenden Vereinen. “Ein imposanter Anblick”, fuhr er fort, den er zum ersten Mal miterleben durfte. In der Tat hatte der mit dem Festakt beginnende Regen keinen Einfluss auf Fröhlichkeit und Geselligkeit der Schützen und Ehrengäste, die zahlreich aus den Bereichen Sport, Politik und Ehrenamt nach Jarlingen gekommen waren, um mit den 126 Mitgliedern des Schützenvereins Jarlingen-Ahrsen den 100. Vereinsgeburtstag rund um den Schafstall zu feiern.

“Zwei Jahre Planung und fünf Tage Arbeit sind vorbei”, resümierte Schützenchef Dieter Hänisch in seiner Eröffnungsrede. Als Rezeptbestandteile, um ein solch hohes Vereinsalter zu erreichen, nannte Hänisch “Idealismus, Mühe und Hingabe” als die drei wichtigsten Elemente, die das Ehrenamt und ein Verein braucht, um so weit zu kommen. Als weitere Zutaten nannte er Solidarität sowie die Zusammengehörigkeit.

In Doppelfunktion als Vizepräsident des Niedersächsischen Sportschützenverbands und als Vizepräsident des Deutschen Schützenbundes hatte Wilfried Ritzke Grüße aus beiden Verbänden dabei. Ritzke sah die Schützen als wichtigen Bestandteil der Region, die das Bild in niedersächsischen Dörfern und Städten prägen. Brauchtum und Tradition in die neue, digitale und immer schneller werdende Zeit einzubauen, das stelle die Schützenvereine vor große Aufgaben. “Das vielseitige Angebot der Schützenvereine fördert die Erhaltung und den Ausbau”, gab Ritzke den Vereinen mit auf den Weg. Für Petra Kurz, Vertreterin des Sportbundes Heidekreis, ist die Digitalisierung und die Vereinbarkeit mit dem Brauchtum und der gelebten Tradition auch eine große Chance zur Weiterentwicklung. Die stellvertretende Landrätin Gudrun Pieper bezeichnete das Schützenwesen als wertvollen Bestandteil im Ehrenamt. “Schützenvereine haben eine Funktion im Gemeinwesen und nicht nur für das Gemeinwohl”, hob die stellvertretende Landrätin die wichtige Stellung der Schützenvereine hervor.

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