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Baby Emil knackt die Rekordmarke - große Resonanz auch aus der “Nachbarschaft”

1000 Geburten im Heidekreis-Klinikum in Walsrode

Ein süßer “Rekordjunge”: Baby Emil und Mama Katharina fühlen sich im Walsroder Krankenhaus bestens aufgehoben. Auch das Team um Chefärztin Dr. Christiane Thein (rechts) ist stolz auf den guten Ruf der Entbindungsstation.Foto: Heidekreis-Klinikum
Ein süßer “Rekordjunge”: Baby Emil und Mama Katharina fühlen sich im Walsroder Krankenhaus bestens aufgehoben. Auch das Team um Chefärztin Dr. Christiane Thein (rechts) ist stolz auf den guten Ruf der Entbindungsstation.Foto: Heidekreis-Klinikum
WALSRODE - 09. Dezember 2020 - 11:27 UHR - VON REDAKTION

Am 3. Dezember gegen 7 Uhr morgens hat der kleine Emil die Rekordmarke im Walsroder Heidekreis-Klinikum geknackt: Er ist das 1000. Baby, das auf der Entbindungsstation das Licht der Welt erblickt hat. Und das war ganz schön anstrengend: Müde liegt Emil kurz nach seiner Geburt im Arm seiner Mama Katharina. Im bevorstehenden Weihnachtstrubel ist Emil damit ein ganz besonderes Kind. 51 Zentimeter ist der “Rekordjunge” groß, und er ist mit einem Gewicht von knapp 3200 Gramm auf die Welt gekommen.

Begleitperson erlaubt

Die kleine Familie kommt aus Verden. Bis dorthin ist der gute Ruf um das Team von Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe Dr. Christiane Thein, der Stationsleitung Friederike Heusmann und der Hebammengemeinschaft Mutter Griepsch bereits geeilt. Und auch vor Ort fühlt sich die frischgebackene Mama sehr wohl: “Emil ist unser schönstes Weihnachtsgeschenk, auch wenn er nicht mehr bis Weihnachten warten wollte.” Ihr Mann konnte bei der Entbindung leider nicht dabei sein, dafür wurde Katharina von ihrer Schwester unterstützt. Ihr Mann sei Pilot und daher viel unterwegs, sodass er so spontan, wie Emil zur Welt kommen wollte, leider nicht bei der Geburt dabei sein konnte. Emil hätte nämlich erst in zwei Wochen kommen sollen, erzählt die frischgebackene Mama. Aber man muss es nehmen, wie es kommt. Sie sei froh, dass sie eine Begleitperson zur Entbindung mitbringen durfte Und die Hauptsache ist, dass Emil gesund ist und es ihm gut geht, betont die Mutter.

Auf Tipp der Freundinnen gehört

Dass man bei der Entbindung eine Begleitperson mitbringen darf, war auch ein Grund, weshalb Katharina im Heidekreis-Klinikum in Walsrode entbinden wollte. Hauptsächlich hat sie aber auf den Rat ihrer Freundinnen gehört, die bereits ebenfalls in Walsrode entbunden haben. Da man sich in dieser schwierigen Zeit nicht im Voraus auf der Station und im Kreißsaal umschauen und das Team vorab kennenlernen könne, habe sie einfach auf ihre Freundinnen gehört. “Wir fühlen uns auch sehr wohl hier, das ganze Team kümmert sich gut um uns.”

1250 Babys pro Jahr im Heidekreis

Für Chefärztin Dr. Thein und Stationsleitung Friederike Heusmann ist die 1000 Geburt auch ein besonderes Ereignis. Gemeinsam freuen sie sich über die stetig hohe Geburtenanzahl. Im Heidekreis werden rund 1250 Kinder geboren (Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019), der Großteil davon im Heidekreis-Klinikum. “Die Eltern schenken uns auch in dieser schwierigen Zeit, die wir alle durch Covid-19 erleben müssen, ihr Vertrauen. Das macht mich und das gesamte Team sehr glücklich”, so die Chefärztin. Etwa 70 Prozent der Eltern, die im HKK entbinden, kommen aus dem Heidekreis, die übrigen 30 Prozent kommen aus den Landkreisen Verden, Nienburg, Celle, Rotenburg und sogar teilweise aus der Region Hannover (Quelle: Standesamt Walsrode).

Mama Katharina geht es sichtlich gut, sie ist nur etwas erschöpft. “Gestern hat Emil tagsüber super viel geschlafen, dafür war er nachts dann putzmunter. Hoffen wir mal, dass er sich nicht daran gewöhnt,” sagt sie und blickt stolz lächelnd auf ihren Sohn.

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