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120 Kilometer lange Verfolgungsjagd

Foto: fsHH - pixabay
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SOLTAU - 06. April 2021 - 14:51 UHR - VON REDAKTION

Über eine Distanz von 120 Kilometern hat die Polizei am Ostermontag einen Autofahrer verfolgt - bei Soltau war Schluss. Die Geschichte beginnt gegen 8.25 Uhr an der Bundesstraße 1 in Hildesheim-Einum. Eine Funkstreifenwagenbesatzung der Autobahnpolizei Hildesheim will einen schwarzen Mercedes E-Klasse kontrollieren. Als die Beamten dem Fahrer das Stoppzeichen zeigen, flüchtet der Mann mit überhöhter Geschwindigkeit.

Die Polizei nimmt die Verfolgung durch mehrere Ortschaften auf. Innerorts erreicht der Mercedes Geschwindigkeiten von 150 Kilometern pro Stunde, auf den Landstraßen sogar Tempo 200. Dabei werden auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.

In Hildesheim geht die Verfolgungsjagd auf der Autobahn 7 in Richtung Hannover weiter. Der Fahrer erhöht das Tempo noch einmal auf 230 km/h, missachtet dabei mehrere Geschwindigkeitsbeschränkungen. Zu diesem Zeitpunkt sind auf der Strecke kaum andere Verkehrsteilnehmer unterwegs.

Nach etlichen weiteren Kilometern bricht die Polizei im Bereich Soltau die Verfolgungsfahrt ab. Das Auto sei trotz widriger Witterungsverhältnisse mit Starkregen und Graupelschauern weiter mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen, heißt es in der Mitteilung der Hildesheimer Polizei.

Im Einsatz war eine Vielzahl von Polizeikräften aller angrenzenden Dienststellen entlang der Fahrtstrecke. Das Kennzeichen des Mercedes’ ist der Polizei nun bekannt und die Ermittlungen laufen.

Die Polizei Hildesheim bittet weitere Zeugen, sich unter (05121) 939225 zu melden.

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