Lokales

/lokales/24-soldaten-helfen-bei-schnelltests_10_111987441-21-.html/ / 1

Zur Entlastung des Fachpersonals: Einsatz in Seniorenpflegeeinrichtungen

24 Soldaten helfen bei Schnelltests

Gut vorbereitet: Die Soldaten erhielten eine Schulung durch das DRK.Foto: Heidekreis
Gut vorbereitet: Die Soldaten erhielten eine Schulung durch das DRK.Foto: Heidekreis
BAD FALLINGBOSTEL - 08. Februar 2021 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Der Heidekreis ermöglicht nun auch die Hilfeleistung der Bundeswehr für die Durchführung von täglichen Schnelltests in Seniorenpflegeeinrichtungen, um das Pflegefachpersonal zu entlasten. Insgesamt zehn Einrichtungen im Landkreis nutzen dieses befristete Angebot der Bundesregierung.

Seniorenpflegeeinrichtungen sind als privatrechtliche Unternehmen nicht antrags-berechtigt. Dies ist den Landkreisen als zuständige Behörde im Rahmen der Amtshilfe vorbehalten. Landrat Manfred Ostermann stellte über das Kreisverbindungskommando Heidekreis (KVK HK) der Bundeswehr entsprechende Hilfeleistungsanträge. Das KVK HK ist unter Führung von Oberstleutnant Bernhard Wein seit 23. März 2020 durchgehend aktiviert und in der Kreisverwaltung in Bad Fallingbostel insbesondere zur Beratung des Landkreises, Annahme von Hilfeleistungsanträgen sowie zur Koordinierung der Hilfeleistungseinsätze untergebracht.

Im Schnitt jeweils zwei bis drei Soldaten im Einsatz

Bereits am 3. Februar begrüßte Landrat Manfred Ostermann und KVK-Leiter Oberstleutnant Bernhard Wein die Soldaten vom Panzerlehrbataillon 93 aus Munster im Impfzentrum des Heidekreises in Bad Fallingbostel in der Heidmark-Halle vor Beginn ihrer Schulung. Die Schulung wurde unter ärztlicher Aufsicht durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuz durchgeführt. Seit 4. Februar sind nun im Schnitt jeweils zwei bis drei Soldaten mit der selbstständigen Durchführung der Schnelltests in den zehn Einrichtungen unterwegs. Getestet werden durch die Soldaten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Besucher täglich.

Die grundsätzlich zunächst auf zwei Wochen befristete Maßnahme geht auf eine Initiative des Bundeskanzleramtes zurück, um die Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegeheime besser zu schützen. Anschließend sollen Arbeitssuchende durch Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit diese Aufgabe übernehmen.

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.
Lesen, was gefragt ist. Wissen, was gemeint ist.
Mit WZ+ die volle Artikelvielfalt erleben. Von Heidjern, für Heidjer.