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Schulstunde für alle Sinne: Die Jägerschaften bieten in Kooperation mit der Grundschule Bomlitz einen “wilden” Kurs für Schüler an

27 junge Walddetektive ausgebildet

Spannender “Unterricht” draußen: Die Schüler stellten Abdrücke tierischer Fußspuren her (kleines Bild).Fotos: Hans-Jörg Schmidt
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Spannender “Unterricht” draußen: Die Schüler stellten Abdrücke tierischer Fußspuren her (kleines Bild).Fotos: Hans-Jörg Schmidt
BOMLITZ - 22. November 2019 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

27 Schüler der dritten Grundschulklassen durchliefen bei den Jägern Ulrich Kruse von der Jägerschaft Soltau und Hans-Jörg Schmidt von der Jägerschaft Fallingbostel einen interessanten Kurs: Sie wurden zu Walddetektiven ausgebildet.

Detektive müssen viele Fähigkeiten haben. Im ersten Teil des Kurses wurden die Nasen getestet. Eine Hundenase ist etwa 60-mal so empfindlich wie die Nase eines Menschen. So ein Hund werde beispielsweise benötigt, um Wild nach einem Verkehrsunfall im Wald zu finden, erklärten die Jäger. Der Nasentest begann damit, dass der Hund von Hans-Jörg Schmidt, der Drever Håkan, eine Spur im Wald suchen musste. Nachdem er das erfolgreich getan hatte, gab es als Belohnung ein zweites Frühstück für ihn. Nun suchten drei Schülergruppen, die Orangengruppe, die Eukalyptusgruppe und die Zimtgruppe, jeweils ihre Spur. Diese bestand aus Papierstücken, die mit dem für jede Gruppe bestimmten Aroma versehen waren und an niedrigen Ästen im Wald hingen. Gar nicht so einfach, aber es ging fast ohne Verwechslungen ab.

Dann mussten die kleinen Detektive mit einem Blick durch die Kamera, einer WC-Papierrolle, einen Gegenstand im Wald erkennen und sich merken. Zu dem Gegenstand waren sie mit verbundenen Augen geführt worden. Im schwierigeren Teil galt es jetzt, das “Foto” vom Parkplatz aus ohne Augenbinde wiederzufinden.

Anschließend lasen die Kinder verschiedene Spuren und machten selbst Fußabdrücke von Wildschwein, Damwild, Reh und Hirsch. Die Abdrücke verglichen sie dann mit einem Bild aus dem Fährtenlesebuch. Wenn die Detektive das nächste Mal im Wald eine Tierspur entdecken, können sie bestimmen, von welcher Schalenwildart sie stammt.

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