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Langjähriger Hausmeister verlässt Rethemer Londy-Schule

Abschiedstour für Heinz Weber

Begleitet von den Schülern drehte Heinz Weber eine Runde mit seinem Kleintraktor. bä
Begleitet von den Schülern drehte Heinz Weber eine Runde mit seinem Kleintraktor. bä
RETHEM - 02. Februar 2019 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

“Worauf freut ihr euch am meisten in der Schule?”, fragte die Schulleiterin bei der Einschulung die ABC-Schützen. Spontane Antwort: auf die große Pause. “Und wer ist der wichtigste Mann?” Die Antwort kam, ohne zu zögern: der Hausmeister. Und oft sei er auch der beliebteste. “Einsatzbereit, freundlich und hilfsbereit” waren dann auch die herausragenden Eigenschaften, die die Schülersprecherinnen Emilie Kohlrausch und Carina Söder dem scheidenden Hausmeister der Rethemer Londy-Schule, Heinz Weber, bescheinigten. Gleiches konnte man den zahlreichen Postern entnehmen, die die Jungen und Mädchen aller Altersklassen angefertigt hatten. Die lieben Worte darauf reichten von “Du bist der Beste” über “Wir werden dich nie vergessen” bis hin zu “Wir vermissen dich schon jetzt” und “Junge, komm bald wieder”.

Für den Hausmeister begann seine persönliche Abschiedstour mit einer Runde auf seinem “geliebten”, am Mittwochmorgen mit Girlanden behängten, Kleintraktor. Auf ihm drehte er mit mehr als 300 Kindern im Schlepptau eine Runde um seine zweite Heimat, wobei er bei der Fahrt durch zahlreiche Lücken und Tore noch einmal sein fahrerisches Können unter Beweis stellen musste. Etwas später folgte der offizielle Teil mit geladenen Gästen, unter ihnen die Schulleiter, unter denen Weber “gedient” hat: Volker Rollenbeck und Ulrich Förster. Auch zahlreiche Lehrer, die sich inzwischen längst im Ruhestand befinden, und natürlich die ganze aktuelle Lehrerschaft plus aller für den Unterhalt der Schule engagierten Lehrkräfte waren dabei.

Schulleiterin Sandra Steinhoff-Schäfer sowie Uta von Salzen als Vertreterin des Personalrates fanden launige, humorvolle Worte für den Scheidenden, der sich ebenfalls auf amüsante Weise verabschiedete. Es gab viel zu lachen, der Hausmeister musste ein paar mal schlucken. Der Lehrerchor hatte eigens für den Abschied ein Lied verfasst, das ebenfalls Anlass zum Schmunzeln gab. Da konnte man es verschmerzen, dass der Catering-Service den Imbiss eigentlich erst Donnerstag hatte liefern wollen, was erst kurz vor der kleinen Feier bekannt wurde und für etwas Irritation sorgte. Aber Heinz Weber wird sich noch lange an diese Feier erinnern.

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