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Bürger beschweren sich bei der Gemeinde Lindwedel: Nun werden die Tüten-Spender zur Entsorgung der Hinterlassenschaften von Hunden wieder abgebaut.

Ärger mit den kleinen Beuteln

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LINDWEDEL - 29. Dezember 2020 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Als vor einigen Jahren aufgrund der Anregungen von Bürgern der Rat der Gemeinde Lindwedel beschloss, zahlreiche Gassi-Beutel-Entnahmestationen mit Entsorgungsmöglichkeiten in Lindwedel, Hope und Adolfsglück zu installieren, waren die Ratsmitglieder der Meinung, einen guten Weg gefunden zu haben, um die Hinterlassenschaften der vierbeinigen Freunde endlich aus den Wohngebieten und Grünanlagen fernzuhalten. Was zuerst auch als sinnvolle Investition mit positiven Auswirkungen in der Gemeinde wahrgenommen worden ist, entwickelte sich mehr und mehr zu einem Ärgernis.

Der Bedarf an den kleinen Beuteln sei ungebrochen. Kaum sind die Behälter aufgefüllt, sind diese schon nach wenigen Tagen wieder leer. Doch leider würden die Beutel nur noch sehr selten in die dafür vorgesehenen Behälter deponiert. Die Beschwerden verärgerter Bürger über das arglose Entsorgen der Beutel in ihren Gärten, Mülltonnen und Grünstreifen würden zunehmen, verweist die Gemeinde Lindwedel. Auch wurden beim Umwelt-Tag zahlreiche randvoll gefüllte Gassi-Beutel von ehrenamtlichen Helfern aus den Erholungsgebieten der Gemeinde Lindwedel entsorgt.

Da die Plastiktüten die Umwelt in zunehmendem Maße schädigen, hat der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Lindwedel auf seiner letzten Sitzung beschlossen, die Gassi-Beutel-Entnahmebehälter in den nächsten Wochen abbauen zu lassen. Die Müllbehälter behalten ihren Standort, gibt die Gemeinde Lindwedel bekannt. Die ordnungsgemäße Entsorgung der Hinterlassenschaften der Vierbeiner sollte für jeden Hundebesitzer weiterhin selbstverständlich sein. In diesem Zusammenhang weist die Gemeinde Lindwedel darauf hin, dass die ausgewiesenen Grünflächen und Spielplätze nicht zum Gassigehen benutzt werden dürfen.

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