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Einblick in die berufliche Praxis von Pädiatrie bis Psychiatrie / Kooperation mit Berufsfachschule Celle

Angehende Ergotherapeuten informieren sich

Besuch in Schwarmstedt: Schüler der dreijährigen Berufsfachschule Ergotherapie in Celle waren zu Gast in der Praxis für Ergotherapie der Lebenshilfe.red
Besuch in Schwarmstedt: Schüler der dreijährigen Berufsfachschule Ergotherapie in Celle waren zu Gast in der Praxis für Ergotherapie der Lebenshilfe.red
SCHWARMSTEDT - 13. Juli 2019 - 20:00 UHR - VON REDAKTION

Ungewöhnlich zahlreichen Besuch hatte kürzlich die Praxis für Ergotherapie Frische der Lebenshilfe Walsrode in Schwarmstedt: Die 1. Klasse der Berufsfachschule Ergotherapie aus Altenhagen bei Celle war mit ihrer Lehrkraft Anett Littmann zu Gast. Schon seit rund 25 Jahren besteht eine enge Kooperation zwischen den beiden Einrichtungen. Bereits Praxisgründerin Gundula Frische bot Schülern der Albrecht-Thaer-Schule BBS III Celle die Möglichkeit, im Rahmen ihrer dreijährigen Ausbildung an der Berufsfachschule Praktika in ihrer Praxis zu absolvieren. Auch die heutige Praxisleiterin Tanja Dickmann lernte dadurch Schwarmstedt kennen und begann dort ihre berufliche Laufbahn. 2017 übernahm sie die Praxis, und die bewährte Kooperation mit der Celler Schule wurde fortgesetzt. So haben angehende Ergotherapeuten weiterhin die Möglichkeit, einen Teil ihrer praktischen Ausbildung und Prüfung in Schwarmstedt zu absolvieren.

Welche Möglichkeiten sich dabei bieten, erläuterte Tanja Dickmann den elf interessierten Schülern bei einer Führung durch die sieben Behandlungsräume, in denen die Bereiche Pädiatrie, Geriatrie, Neurologie, Orthopädie und Psychiatrie abgedeckt werden. Ziel ist es, mit gezielten Bewegungsübungen, handwerklichen Techniken, alltagsorientierten Tätigkeiten, Spielen sowie besonders für das Hirnleistungstraining erprobten Computerprogrammen verzögerte oder verloren gegangene Funktionen von Körper, Seele und Geist zu fördern oder auszugleichen und die Handlungsfähigkeit zu verbessern. Die Gäste konnten einige Therapiemittel selbst ausprobieren und Fragen stellen. In einer offenen Diskussionsrunde gab es einen sehr lebhaften Austausch über die Zukunft des Berufes, unter anderem im Hinblick auf das (ausbildungsbegleitende) Studium sowie zu dem Qualitätsmanagement.

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