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Platzrundfahrt des Heimatvereins für das Kirchspiel Dorfmark / Etwa 130 Kilometer zurückgelegt

Auf den Spuren alter Siedlungen und Höfe

Fundierte Kenntnisse: Der Platzkommandant, Oberstleutnant Michael Helftenbein, informierte die Besucher am Meiersee.red
Fundierte Kenntnisse: Der Platzkommandant, Oberstleutnant Michael Helftenbein, informierte die Besucher am Meiersee.red
DORFMARK - 30. Juli 2018 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Das vielfältige Jahresprogramm des Heimatvereins für das Kirchspiel Dorfmark hatte mit der vorgesehenen Rundfahrt über den Truppenübungsplatz Bergen einen ausgesprochenen Knüller zu bieten. Dieses Areal mit einer Größe von 28.400 Hektar wurde ab 1935 als militärisches Übungsgebiet angelegt mit der Folge, dass die vormals vorhandenen Dörfer und Siedlungen mit rund 3600 Anwohnern zwangsumgesiedelt wurden. Ein Betreten des Platzes war und ist für die breite Öffentlichkeit nur unter bestimmten Voraussetzungen gestattet. Kein Wunder also, dass diese Attraktion mit rund 150 Teilnehmern innerhalb weniger Tage restlos ausgebucht war.

Dank der guten und stets einvernehmlichen Absprachen von Truppenübungsplatzkommandantur und Vereinsvorstand war es gelungen, eine ansprechende Route auszuwählen. Auf diese Weise bekamen die teilnehmenden ehemaligen Bewohner, von denen manche extra für diesen Besuch von weither angereist waren, einen nachhaltigen Eindruck von dem, was von der alten Heimat heute noch übrig ist. Doch auch allen anderen der auf drei Busse verteilten Personen war es möglich, durch versierte Kommentare der Busbegleitungen die Umwandlung der vormals landwirtschaftlich genutzten Flächen und Anwesen in die momentan über 20 Schießbahnen des Militärs nachzuvollziehen.

Zusätzlich aufgenommen in den fast sieben Stunden dauernden “Trip” über rund 130 Kilometer war ein Abstecher zum Ostenholzer Moor: ein sehenswertes, teilweise rekultiviertes mooriges Gelände, dessen Anblick fasziniert. Überhaupt waren alle Besucher beeindruckt von der vielfältigen Schönheit der Natur, die sich im Laufe der Zeit auf dem freien Gelände zwischen den oft stark frequentierten soldatischen Übungsflächen entwickelt hat.

Die Leitung dieser professionell organisierten “Exkursion” lag in den Händen des Truppenübungsplatzkommandanten, Oberstleutnant Michael Helftenbein, der den Weg vorgab und die Gäste mit den nötigen Informationen versorgte. Dafür waren in den anderen Bussen der ehemalige Kommandant, Oberstleutnant a. D. Walter Nilles, und der Vorsitzende des Heimatvereins, Hartmut Koch, zuständig. Mit ihren fundierten Kenntnissen der zivilen und militärischen Platz-Historie und -Nutzung wussten sie den Gästen Interessantes zu erzählen und ließen so die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis werden.

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