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Freiwillige Mitglieder der Wehr bitten darum, den Dachaufsetzer im Straßenverkehr zu registrieren

Aufschrift “Feuerwehr im Einsatz” beachten

Kein Taxischild: Für die Ehrenamtlichen geht es oft im Privatfahrzeug zum Feuerwehrhaus. Als Hinweis und zum schnelleren Vorankommen nutzen sie einen gelben Dachaufsetzer.Foto: Jens Führer/Feuerwehr Heidekreis
Kein Taxischild: Für die Ehrenamtlichen geht es oft im Privatfahrzeug zum Feuerwehrhaus. Als Hinweis und zum schnelleren Vorankommen nutzen sie einen gelben Dachaufsetzer.Foto: Jens Führer/Feuerwehr Heidekreis
WALSRODE - 06. Juli 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

In Deutschland gibt es in Großstädten Berufsfeuerwehren, die ständig besetzt sind und bei denen die Einsatzkräfte direkt nach einem Alarm ausrücken können. Aber der Großteil der Feuerwehren sind Freiwillige Feuerwehren, in denen Ehrenamtliche 365 Tage im Jahr rund um die Uhr ihr “Hobby” versehen, um Mitbürgern in Not zu helfen. Und die Freiwilligen sind in der Regel daheim, bei der Arbeit, bei Freunden oder auch mal unterwegs, wenn sie zum Einsatz gerufen werden.

Wenn die Sirene ertönt, dies ist meistens in kleineren Ortschaften so, dann sind die Nachbarn sensibilisiert und wissen, dass die Feuerwehr bald ausrückt - und die Mitglieder sich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto auf den Weg zu ihrem Einsatzfahrzeug machen müssen. Die Strecke zum Gerätehaus ist dort meistens kurz. Aber in größeren Orten, wie beispielsweise Walsrode, werden die Helfer in der Regel bei den rund 130 bis 150 Einsätzen pro Jahr über digitale Meldeempfänger alarmiert, somit bekommen die Einwohner das nicht mit, sind nicht vorgewarnt. Und die Anfahrt durch die Stadt ist oft länger und auch von mehr Verkehr geprägt. Dennoch gilt es bei einem Notfall, unter Einhaltung der Verkehrsregeln, zügig zum Feuerwehrhaus zu kommen. Oft geht es um Minuten, beispielsweise bei Verkehrsunfällen mit Eingeklemmten oder bei Bränden. Je schneller die Freiwilligen vor Ort sind, umso eher kann sie eingreifen und größere Schäden vermeiden.

Um auf sich aufmerksam zu machen, nutzen ehrenamtliche Feuerwehrleute sogenannte Dachaufsetzer mit der Aufschrift “Feuerwehr im Einsatz” auf oder in ihren Autos, in der Hoffnung, dass andere Verkehrsteilnehmer sie wahrnehmen und auch Platz machen. Im Privatfahrzeug haben die Helfer zwar kein Anrecht darauf, rufen aber dazu auf, Rücksicht zu nehmen. “Helfen Sie uns, Menschen in Not zeitnah helfen zu können”. Und noch einen Aufruf haben die Ehrenamtlichen parat: “Halten Sie die Ausfahrten und die Alarmparkplätze an den Feuerwehrgerätehäusern frei. Und auf der Autobahn gilt: Bilden Sie eine Rettungsgasse, um den Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ein Durchkommen zu ermöglichen.”

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