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Ein Böhmer Gruß an Vorbeifahrende

Augenweide statt Feuerholz

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BöHME - 20. Juli 2019 - 20:00 UHR - VON REDAKTION

Die Geschichte zu den Bildern erzählt Wilhelm Röpe aus Böhme selbst: “In den 80er Jahren, ich wollte gerade zur Nachtschicht, gab es gegen 22 Uhr in Böhme ein schweres Gewitter. Ich stand vor der Haustür - ein Blitz und ein Knall - einen Teil unserer Eiche hatte es erwischt. Der Blitz sprang über auf unsere Telefonleitung direkt an der Remise, im Haus flogen die Kabel des Telefons und der Elektrik aus den Wänden. Doch an der Eiche schien der Schaden sehr überschaubar.

Im September 2017 gab es erneut einen schweren Sturm, bei dem ein großer Ast unserer Kastanie abbrach. Als ich ins Haus ging, sagte ich zu meiner Frau: “An unserer Eiche scheint aber nichts passiert zu sein." Doch kurze Zeit später musste ich mit ansehen, wie sich ein großer Ast der Eiche auf das Remisendach legte. Ein paar Tage später wurder der Ast von Arbeitern und einer großen Hebebühne vorsichtig vom Dach geholt - es waren, oh Wunder, nur acht Dachpfannen kaputtgegangen. Als der Ast auf der Erde lag, wussten meine Frau und ich gleich: Der wird nicht zu Feuerholz gemacht, sondern kommt auf die andere Straßenseite, wo früher der Dreschschuppen vom Gut gestanden hat. Da steht er nun - schön mit Blumen bepflanzt - und grüßt Rad- und Autofahrer, die durch Böhme fahren.”

Fotos: Wilhelm Röpe (2)

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