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Ermittlungen der Polizei nach Unfall in Ilhorn dauern an / Alkohol und überhöhte Geschwindigkeit spielen wohl eine Rolle

Auto prallt gegen Baum: ein Toter, vier Verletzte

red
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11. Mai 2019 - 12:26 UHR - VON REDAKTION

Am Sonnabend in den frühen Morgenstunden kam es zu einem folgenschweren Verkehrsunfall in der Ortschaft Ilhorn bei Neuenkirchen, bei dem ein Mensch getötet und vier weitere zum Teil lebensgefährlich verletzt wurden. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Wer von den jungen Leuten den Pkw gefahren hat, steht bisher noch nicht fest. Überhöhte Geschwindigkeit sowie Alkoholeinfluss dürften jedoch bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben.

Zum Unfallhergang: Der mit fünf Menschen voll besetzter VW Touran war aus noch ungeklärter Ursache in der Ortschaft Ilhorn von Gilmerdingen kommend in Richtung Sprengel in einer Kurve von der Straße abgekommen und auf den Grünstreifen geraten. Beim Gegenlenken hatte der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug verloren und fuhr gegen einen Baum. Beim Aufprall wirkten so große Kräfte, dass der Wagen zurück auf die Fahrbahn schleuderte, zwei Fahrzeuginsassen aus dem Wagen katapultiert und ein weiterer Mitfahrer eingeklemmt wurden. Für einen 22-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle. Zwei Autoinsassen wurden schwer, zwei weitere leicht verletzt. Alle fünf befanden sich zum Unfallzeitpunkt nach ersten Erkenntnissen im Pkw.

Die Verletzten wurden durch die Rettungsdienste in umliegende Krankenhäuser nach Rotenburg und Walsrode gebracht. Einer der beiden Schwerverletzten wurde zur Weiterbehandlung mit dem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule nach Hannover verlegt. Ein Großaufgebot an Helfern war im Einsatz, unter anderem mussten die eingeklemmten Unfallopfer mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten aus dem total zerstörten Wagen befreit werden. Für die Rettungsmaßnahmen war die Straße für rund drei Stunden voll gesperrt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Ilhorn, Neuenkirchen, Brochdorf sowie Schneverdingen mit 55 Kräften. Des Weiteren waren fünf Rettungswagen samt Besatzung sowie drei Notarzteinsatzfahrzeuge vor Ort. Die Polizei war mit fünf Streifenwagen im Einsatz. Ebenfalls an der Unfallstelle machte sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Matthias Meyer ein Bild von der Lage. Nach dem Einsatz stand allen Helfern ein Notfallseelsorger zur Seite.

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