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Modernisierung des Panzermuseums: Klingbeil will Gespräch in Berlin führen

Bauvorbereitungen verzögern sich

Will das Panzermuseum “fit für die Zukunft” machen: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil. Foto: Tobias Koch
Will das Panzermuseum “fit für die Zukunft” machen: Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil. Foto: Tobias Koch
WALSRODE - 19. September 2019 - 16:00 UHR - VON REDAKTION

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat für Mitte Oktober zu einem Gespräch in Berlin eingeladen, um die derzeit stockenden Bauvorbereitungen für die Modernisierung und Renovierung des Deutschen Panzermuseums in Munster voranzubringen.

Teile der Museumshallen seien mittlerweile so marode, dass sie dringend durch Neubauten ersetzt werden müssten. Fehlendes Geld sei allerdings kein Grund für die aktuellen Verzögerungen bei den Bauvorbereitungen. Denn: Nachdem der Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages im vergangenen Jahr bereits acht Million Euro zugesichert hatte, habe auch der Haushaltsausschuss finanzielle Mittel in Höhe von 19,3 Millionen Euro für die notwendige Renovierung beschlossen.

Gemeinsam mit Munsters Bürgermeisterin Christina Fleckenstein habe sich Klingbeil immer wieder für eine Beteiligung des Bundes eingesetzt und in Berlin vorangetrieben. “Wir haben lange für das Geld gekämpft, aber es geht derzeit nicht voran”, so der Abgeordnete. Er wolle sich daher mit den Akteuren an einen Tisch setzen und herausfinden, warum es diese Verzögerungen gibt und wie das Museum zeitnah für die Besucher aufgewertet werden könne.

Der Abgeordnete aus Munster wandte sich deshalb kürzlich an die Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und lud Vertreter des Ministeriums sowie des Kommandos Heer zu dem Gespräch im Deutschen Bundestag ein. Auch die Stadt Munster werde bei dem Termin vertreten sein - genauso wie der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Kahrs.

Mit Blick auf die Militärgeschichte sei das Museum überregional von großer Bedeutung, betont Klingbeil. “Wir brauchen eine moderne Ausstellung, um das Museum fit für die Zukunft zu machen”, so der 41-Jährige.

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