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Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern in den Nachtstunden wird geprüft / Verkehrszahlen werden aktuell erfasst

Bedarfsampel in Essel an Umleitungsstrecke wird installiert

Björn Gehrs (re.) und Bernd Block. red
Björn Gehrs (re.) und Bernd Block. red
ESSEL - 08. September 2018 - 04:00 UHR - VON REDAKTION

Zumindest eine gute Nachricht gibt es für die von Autobahnumleitungen betroffenen Anwohner an der L 190 in Essel: Die geforderte Bedarfsampel soll in Kürze durch das Land Niedersachsen installiert werden. Am kommenden Montag beginnen vorbereitende Maßnahmen, sodass die Ampel “so schnell wie möglich” arbeiten kann, heißt es. Standort ist die Einmündung “Am Sloop/Meisenbrink”.

Dies teilte die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden dem Schwarmstedter Samtgemeindebürgermeister Björn Gehrs mit. Gehrs hatte sich gemeinsam mit dem Esseler Bürgermeister Bernd Block für diese Ampel und eine Gleichbehandlung eingesetzt (WZ berichtete), denn auch anderer Stelle der Umleitungsstrecke in der Wedemark wurden Bedarfsampeln für die betroffene Bevölkerung aufgestellt.

Auch zur Forderung von Tempo 30 an der Umleitungsstrecke in den Nachtstunden gibt es Bewegung. Hierzu teilte die Behörde dem Samtgemeindebürgermeister folgenden Zwischenstand mit: “Jede Baumaßnahme auf einer Autobahn führt bedauerlicherweise zu Beeinträchtigungen des nachgeordneten Netzes und der angrenzenden Landkreise und Gemeinden. Verkehrsrechtliche Maßnahmen wie Geschwindigkeitsreduzierungen sind wie von Ihnen erwähnt durch die zuständigen Unteren Verkehrsbehörden (hier Landkreis Heidekreis) anzuordnen.”

Der Landkreis Heidekreis habe die Behörde bereits um eine lärmtechnische Untersuchung gebeten, um eine Grundlage zur Anordnung der geforderten Geschwindigkeitsreduzierung zu bekommen. “Hierfür sind aktuelle Verkehrszahlen erforderlich, welche gerade erfasst werden.” Im Laufe der kommenden Woche soll die Erfassung abgeschlossen werden, heißt es weiter. Nach Auswertung der Daten könne die erforderliche lärmtechnische Untersuchung durchgeführt und die Ergebnisse an den Heidekreis zur weiteren Verwendung übergeben werden, so die Antwort aus Verden.

Björn Gehrs und seine Mitstreiter wollen hinsichtlich ihrer Forderungen für eine Verbesserung der Verkehrssituation und für die betroffenen Anwohner nicht locker lassen. Gemeinsam mit Landrat Manfred Ostermann und Ahldens Samtgemeindebürgermeister Carsten Niemann ist bereits für den 17. September ein neuer Termin im Schwarmstedter Rathaus mit anschließender Ortsbesichtigung zu dem Thema vorgesehen. Auch die Leiterin der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Gisela Schütt hat ihre Teilnahme in Schwarmstedt zugesagt.

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