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Walsroder Chemikanten schließen Ausbildung herausragend ab

Beeindruckende Ergebnisse

Drei der Besten: Die Chemikanten Ramazan Bayrak (Platz 3), Tina Raake (Platz 1) und Matthias Marek Laczkowski (Platz 2, mit Mappe, von links) nahmen die Glückwünsche von Fachlehrer Jochen Schließauf, Stefan Chwalczyk und BBS-Schulleiter André Kwiatkowski (von links) entgegen.red
Drei der Besten: Die Chemikanten Ramazan Bayrak (Platz 3), Tina Raake (Platz 1) und Matthias Marek Laczkowski (Platz 2, mit Mappe, von links) nahmen die Glückwünsche von Fachlehrer Jochen Schließauf, Stefan Chwalczyk und BBS-Schulleiter André Kwiatkowski (von links) entgegen.red
WALSRODE - 16. Oktober 2018 - 09:00 UHR - VON REDAKTION

Von insgesamt 3893 Chemikanten im Kammerbezirk Wolfsburg/Lüneburg standen kürzlich die 95 Berufsbesten in Gifhorn auf dem Siegertreppchen. “Jeder von ihnen hat ein Gesamtergebnis von mindestens 92 aus 100 möglichen Punkten erreicht und zählt somit zu den besten drei Ausbildungsabsolventen seines Berufs - eine eindrucksvolle Leistung”, sagte Aline Henke. Die Inhaberin der Hankensbütteler Kunststoffverarbeitung beglückwünschte als Präsidentin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg die Absolventen.

Die Chemikanten hätten mit Fleiß und Engagement den Grundstein für ihre berufliche Zukunft gelegt. Aber auch die 59 Ausbildungsbetriebe, die die Prüfungsbesten zum Erfolg geführt haben, hätten mit hervorragender Ausbildungsqualität einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Besonders freute sich der Leiter der Berufsbildenden Schulen Walsrode, André Kwiatkowski, mit den Fachlehrern Joachim Schließauf und Stefan Chwalczyk über die Leistungen der Chemikanten Ramazan Bayrak, Tina Raake und Matthias Marek Laczkowski, die mit ihren außergewöhnlichen Ergebnissen die vorderen Plätze auf dem Treppchen in der IHK-Lüneburg-Wolfsburg erreichten.

Tina Raake entschied sich nach ihrer ersten Ausbildung zur Zimmerin für eine neue berufliche Ausrichtung. Die gute Prüfungsleistung von 96 Prozent bieten der 28-Jährigen nun die Möglichkeit, bei einem bekannten Chemieunternehmen in Hamburg Fuß zu fassen.

Über Umwege rückte auch für Matthias Laczkowski die Ausbildung zum Chemikanten ins Blickfeld. Nach dem Besuch der Realschule lag sein Interesse zunächst auf einer militärischen Laufbahn. Auslandseinsätze brachten dann beruflich die bedingte Zusammenarbeit mit Chemikanten mit sich. Die Neugier auf mehr sorgte für den Entschluss zur Ausbildung, die der 28-Jährige mit 95 Prozent abgeschlossen hat. Sein Interesse an verfahrenstechnischen Aspekten führte ihn nun in die Pharmaindustrie. Bewundernswert ist die Leistung von Ramazan Bayrak (93 Prozent), der 2013 der Liebe wegen nach Deutschland kam. Das Interesse an Chemie verschlug den 35-Jährigen in die Ausbildung.

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