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Betrug um 58.000 Euro verhindert

Karl-Heinz H - stock.adobe
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SCHWARMSTEDT - 01. März 2019 - 14:38 UHR - VON REDAKTION

Falschen Polizeibeamten gelingt es am Telefon immer wieder, vorwiegend älteren Menschen vorzugaukeln, dass diese ihr Erspartes der Polizei übergeben müssten, um beispielsweise bei der Klärung einer Straftat zu unterstützen oder auf diese Art vor Diebstählen geschützt zu sein. Immer seltener hat die Masche Erfolg, manchmal allerdings hilft auch eine aufmerksame Bankangestellte oder der Zufall, um erheblichen finanziellen Schaden von den Opfern abzuwenden - so wie es nun in Schwarmstedt der Fall war.

Da erreichte Anfang der Woche eine Welle an betrügerischen Anrufen “falscher Polizisten” den südlichen Teil des Heidekreises. Ein älteres Ehepaar aus Schwarmstedt war bereits im Begriff, 30.000 Euro bei der Bank abzuheben, als eine Bankangestellte auf den Vorgang aufmerksam wurde und die Polizei verständigte. Nur der Aufmerksamkeit der Frau sei es zu verdanken, dass das Paar noch im Besitz seines Geldes ist.

Ein weiteres älteres Paar aus Schwarmstedt wollte 28.000 Euro bei der Bank abheben, konnte es allerdings nicht, weil die Bank geschlossen hatte. Deshalb gingen die Eheleute zur Polizei - um sich zu entschuldigen, da sich die Zahlung durch die Mittagspause beim Geldinstitut verzögern würde. Die Polizisten mochten ihren Ohren nicht trauen.

In den genannten Fällen, aber auch beim sogenannten Enkeltrick oder Gewinnversprechen rät die Polizei, den Hörer einfach aufzulegen, das Gespräch umgehend zu beenden und sich auf kein Gespräch einzulassen. Die Polizei holt kein Geld ab, um es zu verwahren und leiht sich auch keines. Das gilt ebenfalls für Schmuck oder andere Gegenstände.

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