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Feuerwehr rettet jungen Erwachsenen in der Eibia aus drei Meter Tiefe

Mann stürzt in Bunkerruine

Behörden warnen ausdrücklich vor einem Verlassen der befestigten Wege auf dem Gelände der Eibia, da es zu Unfällen kommen kann. Foto: Feuerwehr Stadt Walsrode
Behörden warnen ausdrücklich vor einem Verlassen der befestigten Wege auf dem Gelände der Eibia, da es zu Unfällen kommen kann. Foto: Feuerwehr Stadt Walsrode
BENEFELD - 03. April 2020 - 10:34 UHR - VON REDAKTION

Zu einem eher nicht alltäglichen Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr Bomlitz am Donnerstag gegen 14.30 Uhr alarmiert. Zwei junge Erwachsene erkundeten eine Bunkerruine in der ehemaligen Eibia, als einer von ihnen unvermittelt etwa drei Meter in die Tiefe stürzte. Aus eigenen Kräften konnte er aus dieser Situation nicht entkommen. Sein Bekannter verständigte den Notruf und machte sich auf den Weg zum Sportplatz in Benefeld, um die Einsatzkräfte dort einzuweisen und zu der abgelegenen Stelle, auf dem mittlerweile als Naherholungsgebiet genutzten Gelände, der ehemaligen Munitionsfabrik zu führen.

An die Oberfläche gezogen

Vor Ort stieg ein Feuerwehrmann gesichert in den Bunker hinab und kümmerte sich um den leicht verletzten jungen Mann, während an der Oberfläche weitere Kräfte die technische Rettung vorbereiteten.

Mithilfe eines sogenannten Rollgliss wurde der junge Mann an die Oberfläche gezogen. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort und brachte ihn in ein Krankenhaus.

Warnung vorm Verlassen der Wege in der Eibia

Für die Einsatzkräfte war dieser Einsatz durchaus schweißtreibend, da mittels Muskelkraft viel Material, über Stock und Stein, zur abgelegenen Einsatzstelle gebracht werden musste. Vor Ort waren neben Einsatzkräften von Rettungsdienst und Feuerwehr auch Mitarbeiter der Polizei sowie des Ordnungsamtes der Stadt Walsrode. Auch Stadtbrandmeister Volker Langrehr machte sich ein Bild von den Einsatzmaßnahmen vor Ort.

In diesem Zusammenhang warnen noch einmal alle beteiligten Behörden ausdrücklich vor einem Verlassen der befestigten Wege auf dem Gelände der Eibia.

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