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Forstamt Sellhorn kümmert sich um Erhaltung des Wanderweges

Bohlensteg am Totengrund erneuert

Henrik Lahde (links) und Hinnark Hedder, beide Forstwirte im Forstamt Sellhorn, beim Bau des Steges. Foto: Forstamt Sellhorn
Henrik Lahde (links) und Hinnark Hedder, beide Forstwirte im Forstamt Sellhorn, beim Bau des Steges. Foto: Forstamt Sellhorn
BISPINGEN - 16. Oktober 2020 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Der Totengrund ist ein sehr beliebter touristischer Anziehungspunkt im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide nahe der Ortschaft Wilsede bei Bispingen. Der etwa 30 Hektar große mit Heidekraut und Wachholdern bewachsene Talkessel wird von einem schmalen, naturbelassenen Wanderweg umschlossen. An der tiefsten Stelle nahe der Siedlung Sellhorn entspringt der Sellhornbach. Um dessen Quellgebiet trockenen Fußes zu überwinden, wurde vom Forstamt Sellhorn ein Bohlensteg angelegt. Das Quellgebiet des Sellhornbachs mit dem Bohlensteg markiert den tiefsten Punkt am Totengrund. Folgt man dem Wanderweg weiter in östlicher Richtung, geht es schließlich hinauf auf den “Holzberg” mit Ausblick in den Talkessel des Totengrunds.

Lars Winter, Revierförster im Forstamt Sellhorn erklärt: Der alte Steg sei abgängig und nicht mehr sicher. Ziel war es, den Bohlensteg mit haltbaren Hölzern aus dem eigenen Forstamt zu erneuern. Man habe sich für Robinien- und Eichenholz entschieden. Die Robinie dient als Unterkonstruktion und die zu Bohlen aufgeschnittenen Eichenstämme dienen als Auflage. Die Arbeiten an dem 35 Meter langen Bohlensteg wurden durch die Forstwirte des Forstamts Sellhorn ausgeführt. Nun ist der Rundwanderweg um den Totengrund wieder komplett.

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