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Nun auch ein Zusammenschluss in der Samtgemeinde Ahlden: Informieren und für Neubau werben

Bürgerentscheid: Neue Bürgerinitiative wirbt für Kreuz bei “Nein”

Für den Neubau am Standort F4: Die Bürgerinitiative Samtgemeinde Ahlden um (von links) Ulrike Wiechmann-Wrede, Udo Schönberg, Christian Rose, Karl Gerhard Tamke, Carsten Niemann, Joachim Schoth, Friedrich Börstling und Kai Schliekelmann. Foto: privat
Für den Neubau am Standort F4: Die Bürgerinitiative Samtgemeinde Ahlden um (von links) Ulrike Wiechmann-Wrede, Udo Schönberg, Christian Rose, Karl Gerhard Tamke, Carsten Niemann, Joachim Schoth, Friedrich Börstling und Kai Schliekelmann. Foto: privat
HODENHAGEN - 17. März 2021 - 22:00 UHR - VON DIRK MEYLAND

Bürgerinitiativen für den Neubau eines Heidekreis-Klinikums bei Bad Fallingbostel sprießen derzeit wie Frühblüher aus dem Boden. Nach Schwarmstedt und Walsrode zeigen nun auch Bürger in der Samtgemeinde Ahlden deutlich Flagge.

Eine weitere Bürgerinitiative für ein neues Heidekreis-Klinikum am Standort in Bad Fallingbostel (F4) ist am Montag, 15. März, in Hodenhagen gegründet worden. Das Kernteam bilden politisch interessierte Bürger: Carsten Niemann (auch Samtgemeindebürgermeister), Karl Gerhard Tamke (Bürgermeister Hodenhagen), Joachim Schoth (Eickeloh), Ulrike Wiechmann-Wrede (Hademstorf), Kai Schliekelmann (Ahlden), Udo Schönberg (Grethem), Christian Rose und Friedrich Börstling (Fraktionsvorsitzende SPD beziehungsweise CDU Samtgemeinde Ahlden) haben das erklärte Ziel, die Bevölkerung zum anstehenden Bürgerentscheid am 18. April umfassend zu informieren, über Chancen und Risiken aufzuklären und vor allem die Beteiligung an der Wahl zu erhöhen.

Entscheidend für Zukunft der Gesundheitsvorsorge

Der Ausgang der Wahl, so die Initiatoren der Bürgerinitiative, habe ganz entscheidende Auswirkungen für eine zukunftsfähige Gesundheitsvorsorge und die damit wohl wichtigste Versorgungsstruktur für den Heidekreis und auch die Samtgemeinde Ahlden. Die Unterstützer bedauern, dass die Fragestellung auf dem Wahlzettel nicht unbedingt leicht zu verstehen ist. Sie kündigen daher an, in den kommenden Wochen deutlich zu machen, warum nur das Ankreuzen von “Nein” auf dem Wahlzettel letztlich den Neubau eines neuen Heidekreis-Klinikums ermöglichen werde.

Sie betonen: “Wer dem Aufruf des Bürgerbegehrens folgt, wird enttäuscht werden.” Durch das Bürgerbegehren werde der Eindruck vermittelt, dass auch ein alternativer Standort bei Dorfmark möglich sei und dass genau für diesen vermeintlich möglichen Standort gestimmt werden solle. Dies sei jedoch falsch; dieser Aussage widersprechen Leitung und Mitarbeiter des Heidekreis-Klinikums, viele engagierte Bürger und Bürgerinnen sowie Politiker und Politikerinnen auf Kreis- und Landesebene.

“Eine einmalige Chance”

“Wir sehen eine nachhaltige Sicherung und vor allem eine zukunftsfähige Entwicklung der Gesundheitsversorgung durch die einmalige Chance auf einen zentralen Klinikneubau im und für den Heidekreis massiv gefährdet”, betonen die Initiatoren der Bürgerinitiative. Der Zusammenschluss werde im Verbund mit weiteren Bürgerinitiativen im südlichen Heidekreis umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung stellen. Darüber hinaus seien Plakatierungen und auch Infostände - unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen - geplant. Des Weiteren gibt es eine Internetseite und Informationen auf Facebook.

Auch der Rat der Samtgemeinde Ahlden soll mit ins Boot geholt werden. Bei der nächsten öffentlichen Sitzung, die am Dienstag, 23. März, um 19 Uhr in der Aller-Meiße-Halle beginnt, soll eine Resolution für den HKK-Neubau beschlossen werden.

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