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Bündnis und Gewerkschaften feiern Atomwaffenverbotsvertrag

Bunte Friedensaktion

Unter wehenden Fahnen der Aktion “Nuclear Weapans are banned” sorgten die Teilnehmer für Aufsehen in Walsrode. Foto: DGB Heidekreis
Unter wehenden Fahnen der Aktion “Nuclear Weapans are banned” sorgten die Teilnehmer für Aufsehen in Walsrode. Foto: DGB Heidekreis
WALSRODE - 25. Januar 2021 - 22:00 UHR - VON REDAKTION

Vor mehreren Supermärkten sowie vor der Lebenshilfe Walsrode feierten die “Friedensaktion Lüneburger Heide” und Gewerkschafter auf bunte Weise das Inkrafttreten des UN-Atomwaffenverbotsvertrags am 22. Januar im Rahmen der “Mayors for Peace”-Aktion. Nachgebaute Atomraketen und auffällig große “radioaktive” Würfel warben auf Fahrzeugen unter anderem für “Abrüsten - mehr Geld für Gesundheit” oder “Frieden statt Nato”.

Die DGB-Vorsitzenden aus Nienburg, Werner Behrens, und aus dem Heidekreis, Heinz-Dieter “Charly” Braun, wiesen auf die verheerenden Folgen der Atombomben 1945 auf Hiroshima und Nagasaki hin.

Dass der Atomwaffenverbotsvertrag nun internationales Völkerrecht ist, sei Grund zum Feiern. Unmut gab es hingegen über die milliardenschweren Aufrüstungsbeschlüsse vom Dezember 2020. Außerdem sei es zwar schön, dass die Stadt Walsrode als Mitglied des weltweiten Städtebündnisses “Mayors for Peace” die Friedensfahne hisse, aber der Stadtrat müsse nun endlich - wie viele andere - den Städteappell beschließen, mit dem die Regierung aufgefordert werde, dem Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Eisenbahn-Gewerkschafter Hans-Dietrich Springhorn beschrieb die Häufung großer militärischer Einrichtungen in Celle und im Heidekreis, dem sich Fritz Patzelt mit der Forderung eines “unbefristeten Lockdowns für die Kriegsindustrie” anschloss.

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