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Krisenstab berät: Sieben-Tage-Inzidenzen in Kommunen fallen sehr unterschiedlich aus

Corona: Einzelverfügungen in Samtgemeinde Schwarmstedt

© pixabay
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SCHWARMSTEDT - 21. April 2021 - 16:57 UHR - VON REDAKTION

Der Corona-Krisenstab des Heidekreises unter der Leitung von Landrat Manfred Ostermann hat am Mittwoch, 21. April, die aktuelle Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz ausgewertet. Beteiligt und informiert waren alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Heidekreises. Ihnen sei vor allem die Gesundheit der gesamten Bevölkerung wichtig. Außerdem konnten sie feststellen, dass das Infektionsgeschehen innerhalb des Heidekreises sehr unterschiedlich ist und der gesamte Landkreis nur sehr schwer nachvollziehbar als “Hochinzidenzkommune” bezeichnet werden kann.

Die Kommunen auf einen Blick

Die Sieben-Tage-Inzidenzen der Kommunen stellen sich wie folgt dar: Schwarmstedt 322, Ahlden 213, Bad Fallingbostel 148, Walsrode 132, Munster 126, Rethem 125, Osterheide 107, Schneverdingen 74, Soltau 33, Bispingen 31, Neuenkirchen 0 und Wietzendorf 0. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den gesamten Heidekreis beträgt aktuell 96,0.

Einzelverfügungen in der Samtgemeinde Schwarmstedt

Zudem gab es am Mittwoch 25 weitere laborbestätigte Corona-Fälle, davon sind zehn in der Samtgemeinde Schwarmstedt aufgetreten. Im Einvernehmen mit allen Beteiligten wird daher eine Einzelverfügung für die KGS, die Förderschule und die Kindertagesstätten der Samtgemeinde Schwarmstedt erlassen. Die Einzelverfügung gilt ab Donnerstag, 22. April. Die Schulen wechseln damit ins Szenario C, also in den Distanzunterricht. Von dieser Regelung ausgenommen sind der Schulbesuch für schriftliche Arbeiten und Abschlussprüfungen sowie der Unterricht des neunten und des zehnten Schuljahrgangs soweit in diesen Schuljahrgängen im Schuljahr 2020/2021 Abschlussprüfungen vorgesehen sind. Kindertageseinrichtungen sind geschlossen mit Ausnahme der Notbetreuung. Grundschulen dürfen nach Mitteilung der Landesschulbehörde Lüneburg aus rechtlichen Gründen nicht in diese Regelung mit aufgenommen werden.

Einzelnen Kommunen möglichst gerecht zu werden

Auf weitergehende Maßnahmen im Einzelhandel und im privaten Bereich soll mit Zustimmung aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister zunächst verzichtet werden. Die weitere Entwicklung wird beobachtet und ausgewertet. Der Heidekreis und die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind der Überzeugung, dadurch allen Seiten möglichst gerecht zu werden und durch Maßnahmen nicht dort zu belasten, wo gute Hygienekonzepte umgesetzt werden und derzeit geringes oder kein Infektionsgeschehen ist.

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