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SPD-Abgeordnete im Austausch mit Busunternehmern aus der Region

Corona hemmt noch viele Busreisende

Forderung nach einheitlichen Regelungen für den Busverkehr. Foto: Eickholt
Forderung nach einheitlichen Regelungen für den Busverkehr. Foto: Eickholt
WALSRODE - 03. Juli 2020 - 10:00 UHR - VON REDAKTION

Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke haben in einer Videokonferenz mit Busunternehmern aus der Region über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Branche sowie über die Regelungen nach den ersten Lockerungen gesprochen.

Seit dem 8. Juni sind touristische Busreisen in Niedersachsen zwar wieder erlaubt, allerdings nur unter Einhaltung bestimmter Regeln: Mund-Nasen-Bedeckung für jede Person, Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen beim Ein- und Aussteigen. Vor allem die Mund-Nasen-Bedeckung schrecke die Kundschaft ab, berichteten die Busunternehmer Klingbeil und Zinke. Zudem seien die Busreisen von den unterschiedlichen Regelungen und Auflagen in den einzelnen Bundesländern stark betroffen. Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) fordert daher schnelle einheitliche Regelungen für Busreisen in ganz Deutschland.

Bundesweit einheitliche Regelungen

Um den Busunternehmen in der Region zu helfen, will Klingbeil auf die Fachpolitikerinnen und Fachpolitiker seiner Fraktion zugehen und sich für bundesweit einheitliche Regelungen für den Busverkehr stark machen. Auch der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke will die Dringlichkeit eines Normalbetriebs an die Landesregierung herantragen.

Mit dem im Konjunkturprogramm vereinbarten Überbrückungshilfen greifen SPD, CDU und CSU kleinen und mittelständischen Unternehmen finanziell unter die Arme. Das Gesamtvolumen des Programms beträgt 25 Milliarden Euro. Die SPD wolle die Reisebranche bei den Verhandlungen zu den Überbrückungshilfen ganz explizit berücksichtigen, die Union diese aber allgemein halten wollte. Laut Klingbeil erarbeite das Bundesfinanzministerium derzeit, wie die Reisebranche auch ganz konkret gefördert werden könne.

Antragsberechtigte Unternehmen

Antragsberechtigt für die Überbrückungshilfen sind Unternehmen, deren Umsätze in den Monaten April und Mai 2020 um mindestens 60 Prozent gegenüber des Vorjahres rückgängig gewesen sind und deren Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50 Prozent fortdauern.

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