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Coronavirus: Erster Verdacht im HKK

© Luis Melendez - unsplash
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WALSRODE - 29. Januar 2020 - 15:23 UHR - VON REDAKTION

Nach den zuletzt vier bestätigten Fällen von infizierten Patienten mit dem Coronavirus in Bayern gibt es mindestens 15 Verdachtsfälle in anderen Bundesländern. Auch ein Patient, der Kontakt zu chinesischen Mitbürgern hatte, wurde von seinem Hausarzt aufgrund entsprechender Symptome ins Heidekreis-Klinikum eingewiesen.

“Ich möchte betonen, dass es sich hier um einen Verdachtsfall handelt”, sagte Geschäftsführer Dr. Achim Rogge. “Wir haben den Patienten selbstverständlich sofort nach den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes isoliert.” Momentan fänden Untersuchungen statt, so würden zum Beispiel Abstriche in Mund-, Nasen- und Rachenraum genommen und in einem qualifizierten Labor zur Auswertung gegeben. “Bis definitiv ausgeschlossen werden kann, dass eine Infektion vorliegt, wird der Patient bei uns stationär aufgenommen.” Alle Mitarbeiter, die Kontakt zum Patienten haben, gingen ausschließlich in Schutzkleidung ins Patientenzimmer. Das Gesundheitsamt sei bereits vom einweisenden Arzt informiert, teilt das Klinikum mit.

“Grundsätzlich”, so Prof. Dr. Frank Schmitz, Ärztlicher Direktor des Heidekreis-Klinikums, “ist es uns wichtig, zu betonen, dass die Influenza, die ,Virus-Grippe‘, oftmals einen schwereren Verlauf mit sich bringt, als das neuartige Coronavirus.” Schmitz erklärt, dass die Bevölkerung nicht beunruhigt sein müsse. Der Arzt empfiehlt, auf eine gute Händehygiene zu achten, dazu zähle beispielsweise häufiges und intensives Händewaschen mit Seife. Auch Desinfektionsmittelspender in öffentlichen Räumen, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, sollten genutzt werden. Auch auf das Händeschütteln zur Begrüßung solle verzichtet werden, man gehe von einer Schmierinfektion beim Coranavirus aus.

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