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Erste Maßnahme: Speichelprobe und Isolierzimmer

Coronavirus: HKK bereitet sich vor

Foto: camilo jimenez (Unsplash)
Foto: camilo jimenez (Unsplash)
WALSRODE - 28. Januar 2020 - 15:56 UHR - VON REDAKTION

Der erste Fall der neuartigen Lungenkrankheit, die in China ausgebrochen ist, ist nun auch in Deutschland bestätigt worden. “Die gute Nachricht zuerst: Es handelt sich nicht um ein hochkontagiöses Virus, wie bei Ebola. Somit ist das Risiko, am Coronavirus zu versterben deutlich geringer”, erklärt Professor Dr. med. Frank Schmitz, Ärztlicher Direktor des Heidekreis-Klinikums. Bei einer Erkrankung kann es zu einer Lungenentzündung mit schweren Atembeschwerden und hohem Fieber kommen, manchmal auch zu Kopfschmerzen und Durchfall. Der “klassische” Schnupfen bleibt aber aus. Es wird vermutet, dass sich die Coronaviren durch eine Tröpfcheninfektion überträgt.

Grundsätzlich sei, wie auch bei der Grippe, die Händedesinfektion besonders wichtig - ebenso wie niesen und husten in ein Taschentuch und mit genügend Abstand zum Gegenüber. “Momentan befinden wir uns in der klassischen ,Grippe-Saison‘ und auch wenn es bei uns momentan keinen Influenzafall gibt, weisen wir noch verstärkter auf die Wichtigkeit der Regeln für Verhinderung von Infektionen hin”, ergänzt Dr. Martina Oldhafer, Leiterin des Qualitätsmanagements.

“Käme ins Heidekreis-Klinikum ein Verdachtsfall, würden wir eine Speichelprobe untersuchen, der Erkrankte müsste in ein Isolierzimmer”, erklärt Schmitz den Plan für den Ernstfall. Grundsätzlich könne jedes Patientenzimmer im Klinikum innerhalb weniger Minuten zu einem Isolationszimmer umgewandelt werden. “Unsere Intensivstationen sind vorbereitet, falls verstärkt Patienten mit schweren Atembeschwerden oder anderen Symptomen bei uns aufgenommen werden müssen”, so Schmitz.

Alle Artikel zum Thema Coronavirus im Heidekreis finden Sie hier.

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