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Gastroenterologe Professor Dr. Frank Schmitz beantwortet am 18. März ab 16.30 Uhr die Fragen der Leser

Darmkrebsmonat März: Der Experte am Telefon

Kein Termin, der vergessen oder aufgeschoben werden sollte: Bei der Darmspiegelung werden Polypen gesucht und gegebenenfalls entfernt.Foto: Scheele
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Kein Termin, der vergessen oder aufgeschoben werden sollte: Bei der Darmspiegelung werden Polypen gesucht und gegebenenfalls entfernt.Foto: Scheele
WALSRODE - 11. März 2020 - 12:00 UHR - VON JOHANNA SCHEELE

Bei dem Wort “Darmspiegelung” graut es bereits vielen Patienten, das muss nicht sein, findet Professor Dr. Schmitz. Am 18. März beantwortet er Fragen am Telefon - puterrote Köpfe fallen dabei auch nicht auf.

Es ist kein Thema, das in lockerer Runde im Freundeskreis thematisiert wird oder gar unter Kollegen in der Mittagspause: Darmkrebs. Die Erkrankung und auch die damitzusammenhängende Vorsorge scheinen doch bei vielen Patienten Scham und Ekel hervorzurufen, weiß auch Professor Dr. Frank Schmitz, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik Walsrode am Heidekreis-Klinikum. “Viele Patienten haben auch Angst vor der Diagnose”, erlebt der Mediziner in seinem Alltag. Andere wüssten gar nicht, “dass es hochwirksame Krebsvorsorge gibt.” Beides sei allerdings vermeidbar, so Schmitz. “Bei der Untersuchung schauen wir nach Polypen, die eine Vorstufe zum Darmkrebs sein könnten.” Denn das sollte Patienten bewusst sein, wenn Polypen gefunden werden, handelt es sich keinesfalls sofort um Darmkrebs. Die fehlende Kenntnis über die Vorsorge, soll durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit, besonders im Darmkrebsmonat März, wettgemacht werden.

Bereits seit 19 Jahren steht der März im Zeichen des Darmkrebses, ausgerufen von der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs. In diesem Jahr steht der Monat unter der Überschrift: “#Präventiophobie - Wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs.”

Um mit Ängsten und Vorurteilen aufzuräumen, bietet die Walsroder Zeitung zusammen mit Professor Dr. Schmitz am Mittwoch, 18. März, eine telefonische “Sprechstunde” an. Leser bekommen die Möglichkeit, ihre Fragen rund um die Themen Darmkrebs und Darmspiegelung direkt an den Gastroenterologen zu stellen.

Die Vorsorge zu ignorieren ist übrigens keine gute Lösung: Mehr als 60.000 Männer und Frauen erkranken in Deutschland jährlich an Darmkrebs. Bei Männern belegt die Erkrankung damit sogar Platz drei der häufigsten Krebsarten (nach Lunge und Prostata), bei Frauen Platz zwei (nach Brustkrebs). Die gute Nachricht: Wenn der Vorsorge wie empfohlen regelmäßig nachgegangen wird, kann die Erkrankung früh erkannt werden. Die Häufigkeit von Darmkrebs nimmt mit dem Alter zu. Aber auch jüngere Menschen können betroffen sein, besonders dann, wenn sie familiär vorbelastet sind.

Wichtig für Anrufer: Das Telefonat mit dem Gastroenterologen ersetzt jedoch keinen Arztbesuch.

WZ-Telefonaktion

Die telefonische “Sprechstunde” findet am Mittwoch, 18. März, von 16.30 bis 17.30 Uhr statt. Unter (05161) 600573 können Leser Fragen an Professor Dr. Frank Schmitz, Ärztlicher Leiter und Chefarzt der Medizinischen Klinik Walsrode am Heidekreis-Klinikum, stellen.

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