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Heimatcheck im südlichen Heidekreis: Wie lebt es sich eigentlich in der Stadt Bad Fallingbostel?

Das “Bad” mit den vielen Bädern

Feste Größe in der Stadt Bad Fallingbostel: Wenn nicht gerade eine Pandemie droht, wird in Dorfmark jeden Sommer das Strandfest mit einem Umzug, Spielen und Partys gefeiert. Foto: Märit Heuer
Feste Größe in der Stadt Bad Fallingbostel: Wenn nicht gerade eine Pandemie droht, wird in Dorfmark jeden Sommer das Strandfest mit einem Umzug, Spielen und Partys gefeiert. Foto: Märit Heuer
BAD FALLINGBOSTEL - 18. Juni 2022 - 05:00 UHR - VON JOHANNA SCHEELE

Wo liegt denn nun genau die Mitte des Landkreises? Mit dieser Frage verbinden wohl viele Menschen im Heidekreis seit der Diskussionen um den Standort des Heidekreis-Klinikums die Stadt Bad Fallingbostel. Dorfmark, Vierde, Jettebruch? All diese Orte waren Teil der Debatte. Mittlerweile steht fest, dass ein Neubau nur am Rande von der Kernstadt Bad Fallingbostel realisiert werden könnte. Doch wie schön ist es eigentlich in der Kommune, die mitten im Heidekreis liegt?

Beim Heimatcheck der Walsroder Zeitung soll es genau darum gehen, warum leben die Menschen gern in der Stadt, was schätzen sie, was stört sie? Die mehr als 12.000 Einwohnerinnen und Einwohner haben bei der Online-Umfrage nun die Möglichkeit, ihre Meinung kundzutun.

Der Bürgermeister Rolf Schneider weiß seine Heimat auf alle Fälle sehr zu schätzen. Auf die Frage, wie er gern nach einem langen Tag im Rathaus entspannt, sagt er: “Im Sommer bei einem Eis - oder, ich gehe gerne mit meiner Frau und Freunden Essen in einer unserer hervorragenden Auswahl von Restaurants oder ich springe für 1000 Meter in eines unserer Schwimmbäder.”

Auf Bad Fallingbosteler Grund gibt es tatsächlich gleich mehrere Bademöglichkeiten, das Schwimm- und Freibad direkt in der Kreisstadt, dazu kommt das Dorfmarker Strandbad. Um das rankt sich einmal im Jahr auch das große Strandfest, das längst nicht nur Gäste aus dem Raum Bad Fallingbostel anzieht. Seit mittlerweile 20 Jahren trägt die Stadt den Namenszusatz “Bad”. Das liegt natürlich nicht an den vielen Bädern, die Kreisstadt war als Kneipp-Heilbad und Luftkurort anerkannt. Als der Stadtrat jedoch entschied, nicht weiter in den Bereich zu investieren, wurden die Prädikate vom Niedersächsischen Wirtschaftsministerium aberkannt, übrig blieb das “Bad” - aus Gründen des Bestandsschutzes.

Zu Bad Fallingbostel gehören die Orte Dorfmark, Jettebruch, Mengebostel, Riepe und Vierde, in denen es noch deutlich ruhiger zugeht, als in der Kreisstadt. Wer in diesen Gebieten wohnt, kann noch bis zum 26. Juni an der Heimatcheck-Umfrage teilnehmen. Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger wird das Ergebnis.

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