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Neue dreiteilige WZ-Serie der Journalismusstudentin Fia Sarina Schwerdtner über Erinnerungen aus dem vergangenen Jahrhundert

Das “vergeetminich” der staubigen Geschichten

Fia Sarina Schwerdtner wird in den kommenden Wochen immer am Mittwoch gemeinsam mit den WZ-Lesern eine Zeitreise in die Vergangenheit machen. Foto: Melina Arendt
Fia Sarina Schwerdtner wird in den kommenden Wochen immer am Mittwoch gemeinsam mit den WZ-Lesern eine Zeitreise in die Vergangenheit machen. Foto: Melina Arendt
WALSRODE - 30. Juli 2019 - 15:30 UHR - VON REDAKTION

Mehr als zweihundert Schnappschüsse machen, verschiedene Filter drüberlegen und schnell auf Instagram hochladen - einige scheinbar bedeutungsschwere Momente im Leben dürfen schließlich nicht vergessen werden. Die heutigen sozialen Medien sind ein digitales Bilderbuch, damit auch der gesellige Abend am Lagerfeuer mit den Freunden für die Nachwelt erhalten bleibt. Eine Erinnerung wird digital aufgenommen und festgehalten, ganz nach dem Motto #vergeetminich.

Aber was ist mit den schwarz-weißen Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten wie die Geschichten, die in den 30 Fotoalben der eigenen Oma warten? Genau diesen Erinnerungen wird sich die 20-jährige Journalismusstudentin Fia Sarina Schwerdtner annehmen. Sie ist “dat Vergeetminich” - was auf Plattdeutsch für “das Vergissmeinnicht” steht - und schreibt in den kommenden Wochen für die WZ über Geschichten der etwas älteren Generation.

Der Ansatz von Fia Sarina Schwerdtner: Die meisten Leute haben es sicher auch verpasst, sich intensiv mit ihren Großeltern über deren Jungend zu unterhalten. Was sehr schade sei, denn Menschen wie Erinnerungen sind vergänglich, sei es die erste Liebe, die scheinbare Weltreise zur Schule oder das Gefühl im Luftschutzbunker zu warten. Obwohl man im Geschichtsunterricht einen groben Umriss darüber bekommen hat, was alles im vergangenen Jahrhundert passiert ist und wie das Leben damals aussah, sind die Vorstellungen eher schleierhaft für jüngere Menschen. Aber Fia Sarina Schwerdtner möchte keinen Umriss mehr, sie möchte in der Walsroder Zeitung persönliche Erinnerungen verstehen und aufzeigen.

Immer mittwochs können die Leser mit der 20-Jährigen die Geschichten aufleben lassen. Die Welt ist modern geworden, daher gibt es zum Nachlesen alle Artikel auf ihrem Blog und zusätzliche Infos auf einem dazugehörigen Instagram-Account. Es sind diese graustufigen Bilder, die sie wieder in die Gegenwart holt. So lebendig sie die Artikel auch schreiben wird, für Fia Sarina Schwerdtner bleibt die Geschichte schwarz-weiß, denn sie hat sie nicht erlebt. Aber den bunten Geschichten zuhören und an ihnen teilhaben, reicht vollkommen aus.

Waren für Sie die Geschichten von damals Realität oder sind sie Erzählung? Schreiben Sie Fia Sarina Schwerdtner gerne eine Antwort auf Instagram (vergeetminich) oder per E-Mail an vergeetminich@gmail.com. Alle Geschichten können Sie auf der Homepage der WZ oder auf dem Blog der Studentin unter vergeetminich.wordpress.com nachlesen.

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