Lokales

/lokales/de-krieg-an-de-drpsgrenz-tohoop-geiht-mehr_10_111877595-21-.html/ / 1

De “Krieg” an de Dörpsgrenz: Tohoop geiht mehr

Die Ursache des Streits: Der Brand im Holzverarbeitungsbetrieb in Hützel.Foto: Horst Quast
Die Ursache des Streits: Der Brand im Holzverarbeitungsbetrieb in Hützel.Foto: Horst Quast
WALSRODE - 06. Mai 2020 - 13:26 UHR - VON REDAKTION

Dat weer an’n Sünndagmorgen, den 24. Februar 1963. Dor stünn de groote Holtverarbeitungsbetrieb in Hützel bi över 20 Grad Küll in Flammen. Innerhalv vun een poor Stunnen leeg de ganze Fertigung in Schutt un Asch.

De Inhaber hett nich opgeven. In Stimbeck an’n Bahnhof gev dat een Notquarteer in een oole Möbelfabrik, und dor künn eerstmal wieder produzeert warn. Bi de notwendige Opbo-Planung stell sik rut, dat et beter weer, ganz neet op een unbebotes Grundstück wedder antofangen.

Wat ik nu schriev, weet ik blots vun de Snackeree int Dörp. Aber et künn woll so wesen hebben. Dat güng letzten ennens üm Stüerinnahmen för de Gemeen. De Stimbecker Gemeenderat hett een Grundstück anboden und för eenige Johrn mit Stuerermäßigung lockt. Dat smeck den Hützeler Gemeenderat nu gornich. So hebbt se korterhand den Sportplatz an de Dörpsgrenz twischen Hützel und Stimbeck för wenig Geld verköfft. De weer je so eben dat dor sofort mit den Neebo anfungen warrn künn.

Aber denn güngen de Woogen hoch. De VfL Luhetal künn nu nich mehr Football speelen. Op den Utwiekplatz, de scheefe Evene achtern Hützeler Bahnhoff, wulln de Stimbecker nich mehr mitmaken. So hebbt se eehre Mitgliedschaft in den Vereen künnigt und noch 1963 den’n TuS Stimbeck grünnt.

De Verständigung twischen de Stimbecker und de Hützeler Lüüd is bissiger worden. Dor wöör vun Dörpskrieg und Muurbo snackt (dat Berliner Vörbild weer ja man knapp twee Johr old). Aber: Beide Dörper kregen na eenige Tied schöne Sportanlagen, wo de Lüüd hüüt noch vun profiteert.

Aber dor ward nix so heet eeten wi dat kakt ward. Na goot teihn Johr und de Gemeendereform mössen de Gemeendestüern in Bissen betahlt warden. De Stried weer hinfällig und allens hett sik wedder beruhigt. De Footballspeelers ut ganz Bissen - TuS, VfL und MTV - hebbt markt, dat de Speelers vun alle Vereene tohoop mehr und ok betere Mannschopen opstellen kün‘n und hebbt den de SG BHS (Speelgemeenschop Bissen-Hützel-Stimbeck) grünnt - erstmal 1976 för de Jugendmannschaften und 1987 dann ok för de Mannslüüd.

Und nu sünd de gewählten Verantwortlichen dorbi, alle dree Vereene tohop to smieten, üm alle Aktivitäten noch beter bünneln to künnen. Denn kamt se ok beter mit all de Vörschriften klor, de mennigmal as Knüppel mank de Been vun Ehrenamtliche empfunnen ward. Doch: Een neen Vereinsnam mut dor natürlich ok her. Ik wüß woll eenen: de TuS Luhetal Bissen. Dor weer ut alle dree Vereinsnamens wat binnen. Aver nee, dat geiht nich. Wenn sik dor laterhen noch annere Vereine oder Gruppen ansluten willt, denn passt de Nam je wedder nich mehr.

Man kann blot hopen, dat de Verantwortlichen gesund blievt, dat se dat Richtige dot und eenen schönen Namen utsökt.Horst Quast

Kommentare

Noch keine Kommentare vorhanden.
Diese Beitragsdiskussion wird moderiert. Die Redaktion behält sich das Recht vor, eingereichte Kommentare zu löschen, wenn diese gegen den Verhaltenscodex verstoßen. Ihr Kommentar sowie Ihr vollständiger Name werden in der Beitragsdiskussion veröffentlicht. Einzelne Kommentare können zur Veröffentlichung in der Walsroder Zeitung verwendet werden.