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Leiter der Telefonseelsorge Soltau wechselt: Pastor Matthias Wittkämper übernimmt Pfarrstelle in Gifhorn

Den Humor und seine Freude nie verloren

Das Hauptamtlichen-Team der Telefonseelsorge Soltau (von links): Melanie Lühring, Wilhelm und Anne Wippermann, Angela Masson, Matthias Wittkämper, Beate Hüners und Superintendent Heiko Schütte.red
Das Hauptamtlichen-Team der Telefonseelsorge Soltau (von links): Melanie Lühring, Wilhelm und Anne Wippermann, Angela Masson, Matthias Wittkämper, Beate Hüners und Superintendent Heiko Schütte.red
WALSRODE - 27. Juni 2018 - 14:59 UHR - VON REDAKTION

Pastor Matthias Wittkämper beendet am 30. Juni seine Arbeit in der Telefonseelsorge Soltau. In einem Gottesdienst wurde er von Superintendent Heiko Schütte von seinen Pflichten als Leiter entbunden.

Gut 60 Ehrenamtliche sowie sechs Supervisoren gehören zur Telefonseelsorge Soltau, die für das nord-östliche Niedersachsen zuständig ist. Wittkämper leitete zwölf Jahre lang die Einrichtung. Gegründet wurde sie 1980 im Kirchenkreis Soltau und ist nun als “vollwertiges Mitglied in der Hannoverschen Landeskirche anerkannt”, so Schütte. Mit anerkennenden Worten würdigte er Wittkämper für sein Engagement, das er fachlich mit sehr viel Professionalität, Umsicht, und was die schwierige Finanzlage zu Beginn seiner Amtszeit angeht, mit Hartnäckigkeit verfolgt habe. Dabei seien ihm nie sein Humor und seine Freude verloren gegangen.

Beim anschließenden Empfang verabschiedeten sich die Ehrenamtlichen von ihrem Leiter und seiner Frau mit herzlichen Dankesworten, lustigen Anekdoten und mit manch wehmütigem Rückblick. Der Pastor brachte zum Schluss seinerseits seinen Dank zum Ausdruck: “Die Arbeit zusammen mit Ihnen als Ehrenamtliche hat mich geprägt. In meiner Sprache, meiner Haltung, meinem Nachdenken und in meinem Glauben. Besonders hat sie mich zu einem barmherzigen Menschen werden lassen: den Anrufern am Telefon, und auch mir selbst gegenüber”.

Er dankte allen verantwortlich Mitarbeitenden und besonders der Verwaltungsmitarbeiterin Beate Hüners für die jahrelange, vertraute und fröhliche Zusammenarbeit mit den Worten: “Manchmal passt es einfach zwischen Menschen verdammt gut! Ohne Sie hätte sich die Telefonseelsorge oft im Kreis gedreht!”

Zusammen mit Anne Wippermann, der Co-Ausbilderin, konnten in dieser Zeit rund 70 Ehrenamtliche in den Dienst am Telefon neu eingeführt werden.

Von allen Beteiligten wurde der Wunsch geäußert, die vakante Stelle möglichst bald wieder zu besetzen. Mit einer Melange aus Wehmut, Dank und Zuversicht schloss sich eine lange Schlange von Mitarbeitern an, die sich persönlich von ihrem Leiter mit vielen guten Wünschen verabschiedeten. Am 1. Juli tritt Wittkämper in der St.-Nicolai-Kirche Gifhorn eine ganze Gemeindepfarrstelle an.

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