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“Keine Macht den Drogen” erneut mit drei Präventionsprojekten in der Camp Adventure Academy in Vethem

Der Sucht erst gar keine Chance geben

Das eigene Selbstbewusstsein stärken: In Vethem steht dafür das Adventure Camp zur Verfügung.red (2)
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Das eigene Selbstbewusstsein stärken: In Vethem steht dafür das Adventure Camp zur Verfügung.red (2)
VETHEM - 31. Mai 2019 - 18:00 UHR - VON REDAKTION

Im fünften Jahr infolge ist der gemeinnützige Förderverein “Keine Macht den Drogen” mit den Suchtpräventionsprojekten “Klassenfahrt”, Lehrerfortbildung “Maßhalten” sowie “Adventure Camps” für eine Woche in der Camp Adventure Academy in Vethem zu Gast gewesen.

Vier Schulklassen mit insgesamt 85 Schülern und neun begleitende Lehrkräfte konnten die Elemente einer “normalen” Klassenfahrt mit Elementen der Suchtprävention verbinden. Während die Schüler an den ersten beiden Tagen die Klassengemeinschaft in Teambuidlingworkshops stärkten und verbesserten, wurden die Klassenlehrer suchtpräventiv geschult. Sie erhielten wertvolles Wissen und erprobte Methoden zu den Themenbereichen “Sucht und Genuss”, “Drogenkonsum und Recht” sowie “Lebenskompetenzen” an die Hand, um das Erlernte an den Folgetagen mit ihren Schülern umzusetzen. Hauptziele waren die Vermittlung von Wissen über Suchtgefahren, die Sensibilisierung der Schüler für einen kritischen und reflektierten Konsum von Suchtmitteln sowie die Förderung von schützenden Lebenskompetenzen. Ergänzt wurde das suchtpräventive Programm durch erlebnispädagogische Einheiten wie zum Beispiel das Klettern im Hochseilgarten sowie die Überquerung einer Wasserstelle an einem Seil. Die Schüler lernten eigene Stärken kennen, wuchsen über sich hinaus und erfuhren, dass man gemeinsam als Gruppe viel mehr schaffen kann als alleine.

Höhepunkt der Klassenfahrt war die Aufführung des Theaterstücks “Wilder Panther, Keks” des Theaters Sehnsucht aus Hamburg. Das Stück schilderte eindrücklich, wie schnell man in der Suchtspirale gefangen ist, aber auch, dass es immer einen Ausweg gibt und ein Neuanfang möglich ist.

Das anschließende Adventure-Camp-Wochenende besuchten rund 100 Kinder und Jugendliche im Alter von elf bis 15 Jahren. Sie konnten draußen in der Natur zelten, abends am Lagerfeuer neue Freunde kennenlernen, im Hochseilgarten und beim Outdoor-Training eigene Grenzen überwinden, gemeinsam Abenteuer erleben und Spaß haben. In interaktiven suchtpräventiven Workshops hörten die Teilnehmer viel Wissenswertes zum Thema Sucht und lernten, auch mal gegen den Strom zu schwimmen und Nein zu sagen.

Alle Projekte haben eines gemein: Suchtprävention ohne erhobenen Zeigefinger, die emotional verankert ist und viel Spaß macht, wirkt nachhaltig. Mehr Informationen zu den “Keine Macht den Drogen”-Projekten für Teilnehmer und Multiplikatoren gibt es auf www.kmdd.de.

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