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Die Junge Union Heidekreis hat ein Zukunftsforum abgehalten. Perspektiven für Mobilität und Energieversorgung standen dabei im Fokus.

Der Wille ist da - noch fehlt es aber bisweilen an Lösungen

Die Initiatoren des Zukunftsforums mit den Referenten: Dr. Dieter Herzog, der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Karl-Ludwig von Danwitz, Michael Krohn, Arnulf Winkelmann, Martin Hack und Timo Albeshausen (von links). Foto: JU Heidekreis
Die Initiatoren des Zukunftsforums mit den Referenten: Dr. Dieter Herzog, der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Karl-Ludwig von Danwitz, Michael Krohn, Arnulf Winkelmann, Martin Hack und Timo Albeshausen (von links). Foto: JU Heidekreis
WALSRODE - 17. Oktober 2021 - 22:00 UHR - VON PRAKTIKANT2

Das siebte “Zukunftsforum” des Freundes- und Fördererkreises (FöK) der Jungen Union (JU) Heidekreis fand in Walsrode statt. Im Fokus der Veranstaltungsreihe steht in jedem Jahr ein gesellschaftliches Thema mit besonderer Bedeutung und regionalem Bezug, diesmal: “Energie und Mobilität mit Zukunft für die Zukunft.” Als Referenten für die Veranstaltung traten der Geschäftsführer des Soltauer Autohauses Winkelmann, Arnulf Winkelmann, der Geschäftsführer der Stadtwerke Böhmetal, Martin Hack, und Michael Krohn als Geschäftsführer der Deltaland Wirtschaftsförderungsgesellschaft auf.

Den Auftakt machte Arnulf Winkelmann. Der Soltauer ging auf die Zukunftsperspektiven der Elektromobilität in Deutschland und international ein. Winkelmann warf dabei einen optimistischen Blick in die Zukunft: “Wenn wir über die entsprechende Batterieleistung verfügen und uns auch bei der Infrastruktur der Ladesäulen noch verbessern, wird die Elektromobilität kaum aufzuhalten sein.”

Auf Nachfrage aus dem Publikum machte er deutlich, dass die Elektromobilität einen sehr wichtigen Beitrag für eine klimafreundliche Mobilität leisten könne. Dies werde aber nur der Fall sein, wenn es gelinge, die benötigten Rohstoffe flächendeckend unter den bestmöglichen Standards zu fördern.

Wasserstoff: Wohin geht die Reise?

Mit einer anderen zukunftsträchtigen Antriebsform beschäftigte sich Michael Krohn. Der Geschäftsführer stellte die in der Region angestoßenen Projekte zum Thema Wasserstoff vor. Der Fokus für eine Potenzanalyse in der Region sei vor allem auf die Bereiche Logistik und Schwerlastverkehr gefallen. Die Schwierigkeit aus Sicht des Wirtschaftsförderers sei dort allerdings, dass man beim Thema Wasserstoff in Vorleistung treten müsste, ohne schon genau zu wissen, wohin die Reise gehen werde. “Der Wille ist da, aber noch nicht alle Lösungen. Die Unternehmen vor Ort würden entsprechende Fahrzeuge gerne nutzen, wenn sie vorhanden wären”, machte Krohn deutlich.

Komplettiert wurde der Abend thematisch von Martin Hack. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Böhmetal gab den Anwesenden dabei nicht nur Einblicke in die regionale Energieversorgung oder die Ladeinfrastruktur für E-Autos, sondern warf auch einen kritischen Blick auf den aktuellen Stand der Energiewende. Der elektrische Energiebedarf der Bundesrepublik sei gigantisch und werde mit Blick auf die Elektromobilität und den Bedarf der Industrie an “grünem” Strom weiter steigen. Vor dem Hintergrund sei eine bedarfsgerechte, kostengünstige und möglichst auch noch klimafreundliche Energieversorgung von Industrie und Bevölkerung eine enorme Herausforderung. Der Anspruch auf politischer Ebene und die Wirklichkeit klafften hier häufig auseinander.

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