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Klingbeil berichtet über jüngste Entwicklungen

Dethlinger Teich: GEKA kann Arbeiten fortsetzen

Bereits im April probten Einsatzkräfte am Dethlinger Teich den Ernstfall. Foto: WZ-Archiv
Bereits im April probten Einsatzkräfte am Dethlinger Teich den Ernstfall. Foto: WZ-Archiv
MUNSTER - 28. November 2020 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Die bundeseigene Gesellschaft zur Entsorgung chemischer Kampfstoffe und Rüstungsaltlasten (GEKA) kann nach Abschluss der Erkundungsbohrungen ihre Arbeiten am Dethlinger Teich fortsetzen, berichtet der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil. Er habe auf Bundesebene immer wieder auf die Situation hingewiesen, Druck gemacht, dass der Bund seiner Verantwortung nachkommt sowie finanziell bei der Sanierung hilft, und sich für einen Einsatz der bundeseigenen Gesellschaft auch bei der Sanierung der Altlasten am Dethlinger Teich eingesetzt. Ihm sei es wichtig, dass sich der Bund bereit erkläre, finanziell und organisatorisch zu helfen und den Heidekreis sowie das Land mit der schwierigen und umfangreichen Sanierung nicht alleine lasse. Daher sei es jetzt gut, dass es weitergehe und der Bund eine weitreichende Lösung zur Weiterbeschäftigung der GEKA bespreche.

Videokonferenz mit Verantwortlichen

Klingbeil hatte Anfang November kurzfristig eine Videokonferenz mit den Beteiligten von Stadt, Kreis, Bund und GEKA organisiert, weil die Verhandlungen im Bundesverteidigungsministerium stockten. An der Videokonferenz nahm neben Munsters Bürgermeisterin Christina Fleckenstein und Landrat Manfred Ostermann auch Klingbeils Kollege aus der SPD-Bundestagsfraktion Metin Hakverdi teil, der sowohl im Finanz- als auch im Haushaltsausschuss des Bundestages ist. Klingbeil habe dabei auf eine schnelle Lösung gedrängt und war dazu auch immer wieder im schriftlichen Austausch mit den zuständigen Bundesministerien. Landrat Ostermann geht davon aus, dass die Arbeiten am Dethlinger Teich in 2021 mit der GEKA wie geplant fortgesetzt werden können.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte im Entwurf für den Bundeshaushalt im kommenden Jahr knapp acht Millionen Euro mehr für die Beseitigung und Sanierung von Rüstungsaltlasten vorgesehen, einen erheblichen Teil davon für den Dethlinger Teich.

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