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Roman-Verfilmung wird morgen im Capitol-Kino in Walsrode gezeigt, Kunst und Krieg sind Thema

“Deutschstunde” im VHS-Kino

Die Verfilmung von Siegfried Lenz‘ gleichnamigem Roman handelt von einem Jungen, der sich im Zweiten Weltkrieg zwischen Pflichtgefühl und individueller Verantwortung entscheiden muss. Foto: VHS-Kino
Die Verfilmung von Siegfried Lenz‘ gleichnamigem Roman handelt von einem Jungen, der sich im Zweiten Weltkrieg zwischen Pflichtgefühl und individueller Verantwortung entscheiden muss. Foto: VHS-Kino
WALSRODE - 07. Januar 2020 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Das VHS-Kino im Capitol beginnt die neue Spielzeit am morgigen Mittwoch, 8. Januar, um 20.15 Uhr im Capitol-Kino mit dem Film “Deutschstunde”. Die Verfilmung von Siegfried Lenz‘ gleichnamigen Roman handelt von einem Jungen, der sich im Zweiten Weltkrieg zwischen Pflichtgefühl und individueller Verantwortung entscheiden muss.

Jens Ole Jepsen (Ulrich Noethen) ist Polizist in einem abgelegenen Dorf in Schleswig-Holstein. Gewissenhaft stellt er seinem Jugendfreund, dem expressionistischen Maler Max Ludwig Nansen (Tobias Moretti), ein Malverbot aus und zweifelt keine Sekunde an seinem Auftrag. Um die Überwachung des Verbots zu gewährleisten, setzt er seinen elfjährigen Sohn Siggi (Levi Eisenblätter) auf Nansen an. So gerät Siggi zwischen die Fronten, pflegt er doch zu Nansen eine tiefe Freundschaft und verbringt einen Großteil seiner Zeit in dessen Atelier. Der junge Knabe beschließt, Nansen zu helfen und seine Werke zu verstecken - wohlwissend, dass er damit den Zorn seines Vaters heraufbeschwört.

50 Jahre nach Erscheinen des zugrundeliegenden Romans von Siegfried Lenz wagt sich Regisseur Christian Schwochow an den Stoff und inszeniert das Werk nach einem Drehbuch seiner Mutter, Heide Schwochow. Eingebettet ist die Geschichte in die Rahmenhandlung, die den Jugendlichen Siggi (nun gespielt von Tom Gronau) in einem Erziehungsheim der Nachkriegszeit zeigt. In einer Deutschstunde soll er einen Aufsatz über das Thema “Die Freuden der Pflicht” verfassen. Fällt es ihm anfangs schwer, seine Gedanken in Worte zu fassen, wird er mit dem Aufenthalt in einer Zelle bestraft, in der er Heft um Heft mit seinen Erinnerungen an die Kindheit niederschreibt.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung verleiht dem Film das Prädikat “Wertvoll”.

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