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Wetterlage verzögerte das Abhängen / Großes Engagement des Walsroder Stadtmarketings

Die Beleuchtung geht in den Standby

In den kommenden Tagen werden die Sterne abgehängt: Wetterlage und der Schnee verzögerten die Arbeiten.Foto: WZ-Archiv
In den kommenden Tagen werden die Sterne abgehängt: Wetterlage und der Schnee verzögerten die Arbeiten.Foto: WZ-Archiv
WALSRODE - 28. Februar 2021 - 05:00 UHR - VON REDAKTION

Am kommenden Mittwoch, 3. März, wird ab 8 Uhr nach und nach die Weihnachtsbeleuchtung in der Walsroder Innenstadt abgehängt. Der ursprüngliche Termin am 10. Februar musste aufgrund der Wetterlage und des Schnees auf den Nebenstraßen sowie den Fuß- und Radwegen verschoben werden. Ein guter Anlass also, um auf die Geschichte der Weihnachtsbeleuchtung in Walsrode zurückzublicken.

Bis 2012 verfügte das Stadtmarketing über rund 110 klassische Weihnachtssterne mit künstlichen Nadelzweigen und je 20 Glühbirnen. Rund 2200 Lampen mussten also immer wieder geprüft und teilweise ersetzt werden. Außerdem verbrauchten sie viel Strom. Daher entschied sich das Stadtmarketing Walsrode dazu, neue Weihnachtssterne anzuschaffen. Bei der Suche nach passenden Objekten hat das Stadtmarketing viele Firmen, die Weihnachtsbeleuchtungen herstellen, kennengelernt. Und man war sogar zweimal auf der weltgrößten Messe für Weihnachtsdekorationen aller Art, der “Christmas World” in Frankfurt.

Große Mühe für eine stimmungsvolle Beleuchtung

Man habe während der Recherche schließlich festgestellt, dass die klassischen Objekte sehr teuer sind: Um die gesamte Innenstadt mit klassischen Motiven zu bestücken, seien Investitionen von rund 130.000 Euro entstanden. Zusätzlich hätten 5000 LED-Birnen einmalig eingesetzt und jährlich geprüft werden müssen. Aus diesem Grund hat sich das Stadtmarketing für die Sterne und die zusätzlichen Lichtobjekte einer Bremer Firma entschieden. Die Kosten dafür lagen weit unter dem Preis für die klassischen Objekte und konnten aus den laufenden Einnahmen verteilt über zwei Jahre getragen werden.

Die aktuelle Weihnachtsbeleuchtung ist außerdem nachhaltig, vollständig recyclebar, sehr robust und sie übersteht die vielen Transporte ohne Probleme, sie wird komplett in Bremen hergestellt und sie ist energiesparend. Der Strombedarf beträgt nur ein Fünftel des Verbrauchs aller anderer Varianten.

Im kommenden Jahr sollen die neuen farbigen Objekte (Kerze, Baum und Kugel) in Richtung der Fahrbahn aufgehängt werden, damit sie noch besser zu sehen sind. Außerdem werden die Tannen nochmal überholt: Sie sollen in Zukunft größer sein und heller leuchten.

Nun werden die Deko-Elemente eingelagert

Bis es soweit ist, werden die Objekte sorgfältig eingelagert. Das Auf- und Abhängen der Dekoration wurde in der Vergangenheit vom Vorstand und den Mitgliedern des Stadtmarketings komplett selbst übernommen. Danach wurde diese Aufgabe von Angehörigen des Technischen Hilfswerkes für einige Jahre übernommen. Seit zwei Jahren ist nun die Firma Ohlendorf aus Bad Fallingbostel unter der Mithilfe von Mitgliedern des Stadtmarketings dafür zuständig. Die Objekte müssen trocken und sauber eingelagert werden. Dafür musste das Stadtmarketing Hallenflächen anmieten, die für den Transport und die Lagerung von rund 40 Paletten ausreichend Platz bieten - eine Aufgabe, die nur mit Engagement durch die Mitglieder des Stadtmarketings ermöglicht wurde.

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