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Es geht wieder los: Die WZ möchte in die Serie “Faszination Mobilität” einsteigen und sucht Teilnehmer

Die bunte Welt der rollenden Schätze

“Pioniere”: Mit den Kreidler-Fahrern aus Uetzingen startete am 7. Mai 2018 die WZ-Serie “Faszination Mobilität”. Bald soll es mit der beliebten Serie wieder losgehen. Fotos: WZ-Archiv/Matthias Kabel
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“Pioniere”: Mit den Kreidler-Fahrern aus Uetzingen startete am 7. Mai 2018 die WZ-Serie “Faszination Mobilität”. Bald soll es mit der beliebten Serie wieder losgehen. Fotos: WZ-Archiv/Matthias Kabel
WALSRODE - 08. Juni 2020 - 07:00 UHR - VON REDAKTION

Haben Sie Freude an der Mobilität? Verbinden Sie mit ihrem Auto, Traktor, Zweirad, Boot, Zug oder Flugzeug besondere Erlebnisse? Dann sind Sie genau der richtige Kandidat für die WZ-Serie “Faszination Mobilität”. Sie soll in Kürze wieder starten.

“Auf Vatertagstour mit dem Jugendtraum” ging es am 7. Mai 2018. Zum Start der WZ-Serie “Faszination Mobilität” stand eine Gruppe begeisterter Kreidler-Fahrer aus Uetzingen im Blickpunkt. Seitdem haben wir an dieser Stelle während der vergangenen beiden Jahre Oldtimer und ihre Besitzer aus der Region vorgestellt, bis die Corona-Krise kam. Unter Einhaltung der geltenden Regelungen für Gespräche möchten wir die Serie nun wieder fortsetzen.

Gerade jetzt, wo Oldtimertreffen nicht stattfinden können, soll die Serie ein Schaufenster der Vielfalt sein und zeigen, wie bunt die Szene rund um die rollenden Kulturgüter auch in dieser Region ist. Zur Erinnerung: In der Serie haben bisher schon Besitzer von Mofas und Superbikes, von Rollern, Treckern und Lastern mitgemacht und natürlich von Autos der unterschiedlichsten Hersteller, Epochen und Preisklassen bis hin zu modernen Elektroautos.

Von Autochen bis Wirtschaftswunderfahrzeug

Traumhafte Sportwagen wie Ford Mustang, liebenswerte Kleinstwagen wie Fiat Topolino und 500 waren dabei, von BMW gleich mehrere Isetten, Wirtschaftswunderautos wie die Borgward Isabella, Sportwagen, aber auch Trecker von Porsche, Massenautos wie VW Golf oder Renault 4. Zu den Highlights gehörten Mercedes 170 Vb, Ford A, von DKW der Munga und die RT 175, tolle Treckersammlungen, ein Motorrad aus Streichhölzern und der Opel-Lastwagen, der sich seit 49 Jahren im Familienbesitz befindet. Auch Fahrräder mit Hilfsmotor, Flugzeuge, ein Segelboot und die Böhmetalbahn waren dabei in diesem bunten Kaleidoskop der Mobilität zu Wasser, Land und in der Luft. Als Anregung, wie es weitergehen kann, hier ein Blick auf die Jubiläen dieses Jahres.

Fiat hat immer wieder gezeigt, mit wie wenig Auto man auskommen und dabei noch mit italienischem Chic unterwegs sein kann. Nun wird auch die “tolle Kiste” schon 40: 1980 kam der minimalistische Fiat Panda auf den Markt - mit Liegesitzen wie Gartenstühlen und stufenlos verschiebbarem Aschenbecher. Sie sind selten geworden, diese kleinen Autos aus den 80ern, der Rost war oft ein zu großer Feind. Doch die, die übrig geblieben sind, verdienen es, gewürdigt zu werden. Deshalb: Bitte melden, wenn Sie noch einen Ur-Panda haben. Glückliche Besitzer anderer alter Fiats dürfen ebenso gern Kontakt aufnehmen.

Bond Bug, Gremlin, Goldwing

Schon 50 Jahre alt und in Quietschorange ein typischer Vertreter der 70er ist der Bond Bug, liebenswert-skurril mit drei Rädern und zwei Sitzen ein Spaßauto, wie es sich so nur Engländer ausdenken können. Da es äußerst unwahrscheinlich ist, dass Sie einen der extrem raren Bond Bugs Ihr Eigen nennen, nehmen Sie das witzige Dreirad einfach als pars pro toto: Wenn Sie ein elegantes, ungewöhnliches, abgedrehtes Auto oder knorriges Motorrad aus englischer, schottischer oder nordirischer Produktion fahren, sind Sie in der WZ-Serie über die bunte Faszination der Mobilität höchst willkommen - und wir wären “very amused”, von Ihnen zu hören.

Auch in den USA kamen allerlei rollende Kuriositäten auf die Straße - wie der AMC Gremlin, der ebenfalls 1970 erschien, im Gegensatz zum Bond Bug aber mit vier statt drei Rädern. Stehen Sie auf den “American way of drive” und sind stolz darauf, nehmen Sie einfach Kontakt auf und teilen Sie ihre Liebe zu den zumeist chrombeladenen US-Cars mit den Lesern.

Noch älter als Bond Bug und Gremlin sind zwei frühe Vertreter japanischen Autobaus: der Mazda R360 und der Mitsubishi 500, die 1960 debütierten. Vor 50 Jahren kamen die ersten Toyota nach Deutschland, Subaru und Suzuki folgten vor 40 Jahren. 30 Jahre alt ist der Honda NSX - einer der ersten Supersportwagen aus Fernost. Runde Jubiläen, die an den Beitrag japanischer Hersteller zur Mobilität erinnern. Gern gesehen in der Serie sind Autos der genannten Marken genauso wie alle Daihatsu, Datsun/Nissan, Isuzu sowie frühe japanische Motorräder wie die beiden legendären Honda-Bikes, die in diesem Jahr 40 werden: Die Goldwing GL 1100 und die CB 1100 R kamen 1980 auf den Markt.

Aus Frankreich sind die Citroen GS und SM von 1970, die 50 werden, ebenso erwähnens- und erinnernswert wie der zehn Jahre ältere Peugeot 404. Und kennen Sie noch den Renault Fuego von 1980? Die Sowjetunion spielte ab 1970 auch auf der internationalen Autobühne mit: Der Lada 2101 war eine auch ins westliche Ausland exportierte Weiterentwicklung des Fiat 124. Auch jenseits befestigter Wege zeigten in der Oberklasse der Range Rover mit V8-Motor und am unteren Ende der Skala der Suzuki LJ10 mit gerade mal zwei Zylindern ab 1970 Durchsetzungsvermögen. Sie feiern ihr 50-jähriges Bestehen.

Auch Jubilare auf zwei Rädern

Nicht zuletzt stehen natürlich auch für einige deutsche Fahrzeuge 2020 Jubiläen an, so für die ab 1950 in Serie gefertigten Porsche-Traktoren, die Mittelklasselimousinen Ford Taunus TC, Opel Ascona und VW K70, aber auch für den ersten Opel Manta, die alle 1970 auf die Straße gelassen wurden. Schon 40 Jahre alt ist die Allradsportwagensensation des Jahres 1980, der Audi quattro. Deutsche Jubilare auf zwei Rädern sind die Horex Regina von 1950, die BMW R 80 G/S von 1980 und viele andere.

Fühlen Sie sich von dieser Auflistung inspiriert, lassen Sie die Leser teilhaben an Ihrem schönen Hobby, das Erinnerungen pflegt und erhält, und nehmen Sie an der WZ-Serie “Faszination Mobilität” teil! Bitte melden Sie sich, wenn Ihnen rollende Beiträge zur Mobilitätsgeschichte mit zwei, drei oder vier Rädern gehören. Nehmen Sie Kontakt mit Matthias Kabel auf: unter 0160/2465929 oder per E-Mail an kabelmatthias@aol.com. Auch eine E-Mail an mobile@wz-net.de ist möglich (bitte Kontaktdaten angeben).

Matthias Kabel

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