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Dorfregion Walsroder Heidmark: Private und öffentliche Förderanträge noch bis zum 15. September 2023 möglich

Die Dorfentwicklung geht in die Verlängerung

Vorher: So sah das Wohnhaus vor den geförderten Maßnahmen aus. Foto: Stadt Walsrode
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Vorher: So sah das Wohnhaus vor den geförderten Maßnahmen aus. Foto: Stadt Walsrode
WALSRODE - 18. November 2020 - 12:00 UHR - VON REDAKTION

Die Stadt Walsrode hat beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) die Verlängerung der Teilnahme am niedersächsischen Dorfentwicklungsprogramm für die Dorfregion Walsroder Heidmark beantragt. Der Verlängerungsantrag wurde nun durch das ArL bewilligt, sodass private und öffentliche Antragsteller noch bis zum 15. Septmeber 2023 Förderanträge stellen können.

Die Teilnehmenden des Überörtlichen Arbeitskreises der Dorfregion Walsroder Heidmark nahmen diese gute Nachricht bei ihrer gemeinsamen Sitzung sehr erfreut auf. In den vergangenen Jahren waren sowohl zahlreiche öffentliche als auch private Förderanträge gestellt worden. Nun habe das ArL diesen guten Verlauf gewürdigt und ermöglicht mit der Verlängerung die Vervollständigung einer erfolgreichen Strukturentwicklung.

Stadt stellte zwei öffentliche Förderanträge

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hatten auch in der Walsroder Heidmark für Veränderungen gesorgt. So wurde der Förderstichtag, zu dem die Anträge jährlich beim ArL eingereicht werden müssen, in diesem Jahr vom 15. September auf den 15. Oktober verschoben.

Die Beratungen der privaten Interessenten hatten während des Lockdowns teilweise online beziehungsweise telefonisch stattgefunden, nach Ende des Lockdowns tagte der Überörtliche Arbeitskreis zwei Mal mit ausreichend Abstand im großen Sitzungssaal der Stadt Walsrode. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Stadt Walsrode stellte zum 15. Oktober zwei öffentliche Förderanträge, und bei den Privatpersonen kamen insgesamt 18 Anträge zusammen.

Nachdem im vergangenen Jahr die energetische und gestalterische Verbesserung der Straßenbeleuchtung in Krelingen und Bockhorn beantragt und für 2020 bewilligt wurde (diese Maßnahme befindet sich zurzeit in der Umsetzung), hat die Stadt nun einen weiteren Antrag eingereicht. Er umfasst die Erneuerung von 53 Straßenlampen in Düshorn, die dann im nächsten Jahr durchgeführt werden soll.

Der zweite Förderantrag beinhaltet den Umbau des ehemaligen Transformatorenturms in der Krelinger Ortsmitte zu einem Informationspunkt, dort hatte es Verzögerungen bei den Planungen gegeben. Mit dem Umbau soll die Gestaltung des “Burnplatzes”, so wird die Freifläche vor der Gaststätte Columbus von den Krelingern bezeichnet, als Dorfmittelpunkt abgeschlossen werden.

Nicht nur die Eigentümer und die Ortschaften profitieren

Das Besondere am Förderprogramm ist, dass auch private Eigentümer Fördergelder für Baumaßnahmen an ihren Gebäuden beantragen können. Maßnahmen an ortsbildprägenden Gebäuden, die bis in die 1950-er Jahre erbaut wurden sowie auf solchen Grundstücken, können bezuschusst werden. Dort handelt es sich insbesondere um Maßnahmen an Dächern, Fassaden, Fenstern und Türen, die mit 30 Prozent der Gesamtkosten gefördert werden. Nicht nur die Eigentümer und die Ortschaften profitieren von diesen Maßnahmen, sondern häufig auch lokale Handwerksfirmen, die mit der Umsetzung beauftragt werden.

Rechtzeitig planen und vorbereiten

Katja Hundertmark und Ivar Henckel vom Büro “mensch und region” aus Hannover, die die Dorfregion seit intensiv begleiten, raten allen Interessierten sich rechtzeitig mit einem möglichen Antrag zu beschäftigen. Die Beratung durch das Planungsbüro ist für die privaten Antragstellenden kostenlos und hilft, die Regelungen des Förderprogramms einzuhalten. Eine gute Zeitplanung ist hilfreich.

Weiterführende Infos

Alle Informationen sind auch im Internet unter www.walsroder-heidmark.de abrufbar, sowie in der Abteilung Stadtentwicklung der Stadt Walsrode und bei den Ortsvorstehern. Interessierte sind eingeladen, sich in den Dorfentwicklungsprozess einzubringen. Die Sitzungen des Überörtlichen Arbeitskreises sind öffentlich und auf der Internetseite der Dorfregion rechtzeitig angekündigt.

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