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Weltbienentag am 20. Mai: Neue Ausstellung im Weltvogelpark und Tipps für Zuhause

Die faszinierende Welt von Maja und Willi

Neu: Das Bienenhaus geht auf eine Initiative des Weltvogelpark-Tierpflegers Harald Zinke zurück, der sich bereits in seiner Freizeit leidenschaftlich für Bienen eingesetzt hat und seit Jahren Hobbyimker ist.Foto: Weltvogelpark
Neu: Das Bienenhaus geht auf eine Initiative des Weltvogelpark-Tierpflegers Harald Zinke zurück, der sich bereits in seiner Freizeit leidenschaftlich für Bienen eingesetzt hat und seit Jahren Hobbyimker ist.Foto: Weltvogelpark
WALSRODE - 20. Mai 2020 - 10:00 UHR - VON REDAKTION

Am 20. Mai ist Weltbienentag. Passend dazu lädt der Weltvogelpark dazu ein, einen ganz neuen Ausstellungsbereich, das Bienenhaus, zu erkunden. Ganzjährig wird so auf die besondere Schutzbedürftigkeit der Bienen aufmerksam gemacht. Denn weltweit geht die Bienenpopulation immer weiter zurück - mit fatalen Folgen für Umwelt und Landwirtschaft. Dabei lernen die Besucher im Weltvogelpark nicht nur viel über die Wichtigkeit der Bienen im gesamten Ökosystem, sondern auch, wie sie selbst dazu beitragen können, eine für Bienen lebenswerte Umwelt zu gestalten. Rund 40.000 Bienen leben direkt im Bienenhaus, 80.000 Bienen in unmittelbarer Umgebung.

Interaktionstafeln beantworten Fragen und animieren zu einem bewussteren Umgang mit der Natur vor der eigenen Haustür. Für die Bienen selbst sind die jetzigen blütenreichen Wochen die wichtigste Zeit, um die Grundstoffe für den Honig zu sammeln. Denn für ein Kilogramm Honig brauchen die Bienen drei Liter Pollen und Nektar.

“80 Prozent aller Pflanzen in Deutschland werden durch Bienen bestäubt”

Javier Gimeno, Biologe und Geschäftsführer des Weltvogelparks, erklärt, warum Bienenschutz immer auch ein Schutz der eigenen Lebensgrundlage ist: “80 Prozent aller Pflanzen in Deutschland werden durch Bienen bestäubt.” Doch Monokulturen, Pestizide, Krankheiten und Klimawandel setzen den fleißigen Insekten zunehmend zu.

Dabei können auch die Besucher aktiv etwas für den Bienenschutz tun, rät Gimeno zu einem bienenfreundlichen Garten mit vielen Blüten und kleinen Inseln, in denen man der Natur seinen Lauf lässt mit grob verfugten Mauern, Büschen, Totholz, Laubhaufen und offenem Boden. Geeignete Trinkstellen sind Vogeltränken oder kleine Gartenteiche. Zur Not reichen aber auch mit Wasser gefüllte Untersetzer von Pflanzkübeln. Statt Zaun schirmen blühende Heckenpflanzen unerwünschte Blicke ab. Und auch ohne Garten oder Balkon kann jeder etwas tun: Saisonales und regionales Obst und Gemüse aus ökologischer Landwirtschaft schmeckt nicht nur besser, sondern bietet auf den Anbauflächen auch die perfekte Lebensgrundlage für Insekten.

Honiggläser unbedingt auswaschen

Auch noch wichtig: Bevor Honiggläser im Altglascontainer landen, sollten diese unbedingt in der Spülmaschine gewaschen werden. Ansonsten können Krankheiten durch Honigreste auf andere Bienen übertragen werden.

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